Die Geschichte mit der Gabel oder: Das Beste kommt noch!
Ich möchte euch gerne ein ganz persönliches Erlebnis erzählen, das mich immer wieder aufrecht hält, wenn ich kurz davor bin, die Hoffnung aufzugeben. Gerade heute früh hatte ich einen Durchhänger, bis mir auf einmal dieses Ereignis in den Sinn kam, und ich beschloss, es für andere Menschen aufzuschreiben. Jedes Wort ist wahr, und bis heute ist es nicht mit dem Verstand zu erklären. Es wird euch Hoffnung geben, ich verspreche es! Ob die Engel dahinter stecken … wer weiss!
Ich hatte eine sehr schwere Zeit, in der in meinem Leben viele Umwälzungen passierten. Manchmal wollte ich einfach nur noch aufgeben. Ich fühlte mich sehr alleingelassen mit meinen Problemen und war sehr niedergeschlagen. Da geschah etwas, was erst Monate später seine Erklärung fand, MEINE Erklärung. Ich stand in meiner Küche, als mein Vater zu mir kam und mich fragte: „Gehört diese Gabel dir?“ Ich wunderte mich und sagte: „Nicht, dass ich wüsste, wieso fragst du?“ „Sie lag auf einmal in meiner Besteckschublade, und ich dachte, sie gehört dir. Da ist etwas im Griff eingraviert.“ Mein Vater hielt mir die Gabel hin. Ich fühlte mich seltsam berührt, als ich sie in die Hand nahm und die Gravur anschaute, es waren Initialen: P.H. „Danke, das ist jetzt meine! Ich behalte sie.“
Ich spürte instinktiv, dass es mit der Gabel etwas Besonderes auf sich hatte! Tagelang überlegte ich, was diese Initialen bedeuten könnten, ich kam aber nicht dahinter. Nun gut, dachte ich, ich lege sie in meine Schublade und wir schauen, was noch damit passiert.
Geschichte um eine seltsame Bitte
Etwa zwei Monate später, als ich gerade wieder einen Durchhänger hatte und verzweifeln wollte, geriet mir ein Buch in die Hand von John Ortberg: „Das Abenteuer, nach dem du dich sehnst“. Darin erzählt er die folgende Geschichte (setzt euch lieber hin!): In einem Kapitel geht es um Hoffnung, und eins der Unterkapitel trägt die Überschrift: „Die Gabel behalten“. Es wird von einer Frau berichtet, die sich mit einer Gabel in der Hand beerdigen lassen wollte, und sie erklärt den Grund für ihr Anliegen dem Pastor wie folgt: Sie habe bei den vielen Veranstaltungen der Gemeinde festgestellt, dass es immer einen besonders leckeren und „ordentlichen“ Nachtisch gab, wenn aus der Küche gerufen wurde „Behalten Sie Ihre Gabeln!“ Dann gab es also keinen Pudding, sondern Kuchen oder etwas ähnliches. Die Frau wollte also mit der Gabel beerdigt werden, und wenn die Leute fragten, warum sie das getan habe, sollte der Pastor sagen: Weil das Beste noch kommt und sie deshalb ebenfalls ihre Gabeln behalten sollten. Die Frau glaubte also fest daran, dass noch nicht alles zu Ende ist. Ortberg empfiehlt dann noch, man solle sich ab und zu seine Gabel zur Hand nehmen und daran denken, dass das Beste noch kommt. Mir wurde beinahe schwarz vor Augen, als ich an die Gravur auf meiner Gabel dachte: P.H. – Prinzip Hoffnung! Bis heute weiß niemand, woher diese Gabel plötzlich kam, sie hat sich auf mysteriöse Weise in unserem Haus manifestiert. Aber mein Vater (!) brachte mir die Gabel persönlich ...
Das Prinzip Hoffnung
Ich weiß nicht, was ihr denkt, die ihr das jetzt gerade lest. Ich persönlich glaube, Gott sitzt im Himmel und verteilt Gabeln an Menschen, die dringend Hoffnung brauchen. Und ich nehme seitdem immer wieder meine Gabel zur Hand, und dann weiß ich, dass man die Hoffnung niemals aufzugeben braucht. So wie heute früh. Wir sind nicht allein …
Übrigens, mit dem Lesen meiner Geschichte habt ihr gerade eure persönliche Gabel bekommen. :-) Gebt die Hoffnung niemals auf, egal worum es sich dreht! Das ist meine Botschaft an euch, und eigentlich ist es nicht meine Botschaft …
Engelmagazin
Ausgabe 3/2012
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„Gebackener Butternusskürbis mit Cranberry-Wildreis und Zitronenjoghurt “
Aromatisch, leicht, vegan und dabei so unglaublich lecker: Der gebackene Butternusskürbis mit Cranberry-Wildreis. mehr ...
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