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Doreen Virtue ist eine bekannte Engel-Autorin
Doreen Virtue: Träume sind Botschaften der Engel

Virtue: „Jeder hat spirituelle Talente“

Die Engel zeigen uns den Weg, davon ist Bestseller-Autorin Doreen Virtue überzeugt.

Sie sprach im Interview mit ENGELmagazin-Autorin Claudia Straub darüber, wie wir unsere Talente mit bestimmten Methoden verfeinern können.

EM: Die meisten Menschen kämpfen mit Zweifeln, ob die empfangenen Botschaften tatsächlich von den Engeln kommen- und nicht etwa vom Ego. Wie können wir unterscheiden?

Doreen Virtue (DV): Mit der Frage schlägt sich im Grunde jeder herum, besonders, wenn die geistige Führung von einer größeren Veränderung im Leben spricht, wie der Wechsel zur Selbstständigkeit oder ein Umzug. Manchmal ist es auch einfach unbequem, wenn die Engel einen zum Beispiel bitten, mit dem Rauchen aufzuhören.
Bitten Sie die Engel um Zeichen, wenn Sie nicht sicher sind und sobald Sie diese Bitte ausgesprochen haben, erhalten Sie Zeichen. Wenn Sie ihnen folgen, beginnen sich Türen zu öffnen, das an sich ist schon ein Zeichen. Kommt man vom Weg ab, bleiben die Türen verschlossen. Und noch etwas: Wenn die Botschaft wirklich von den Engeln kommt, fühlen Sie sich aufgeregt und glücklich, andernfalls traurig, ängstlich und einsam.

EM: Manchmal fragt man die Engel und es kommen scheinbar keine Antworten, was dann?

DV: Wer fragt, bekommt auch Antworten, ignoriert sie aber. Man sagt dann, nein, das ist nicht die Antwort, die ich haben wollte, Gott. Diese Botschaften mögen erst mal gar nichts mit Ihrem Gebet zu tun haben. Es gab da zum Beispiel eine Krankenschwester, die sich einen besseren Arbeitsplatz wünschte. Sie hörte ein paar Mal die Aufforderung, zu einem bestimmten Supermarkt zu gehen.
Sie dachte sich, warum, ich will doch nicht im Supermarkt arbeiten, aber sie bekam dann so viele Botschaften, dass sie doch hinging. Als sie da war, lief ihr eine alte Freundin von der Krankenschwesternschule in die Arme, die von einer freien Stelle wusste. Letztlich bekam die Frau ihren neuen Job also beim Supermarkt. Viele Leute, die sagen, sie erhalten keine Antwort auf ihre Gebete, trauen den Antworten einfach nicht. Es ist also nicht so, dass Gott uns ignoriert, wir ignorieren ihn.

EM: Wie könnte der erste Schritt aussehen, wenn wir unser drittes Auge öffnen bzw. stärken wollen?

DV: Das werden viele Menschen nicht gern hören, aber das Wichtigste ist: Ändern Sie Ihre Ernährung gemäß Ihrer inneren Führung. Fragen Sie die Engel, was gut für Sie ist. Es muss ja keine restriktive Diät sein. Ich habe hellsichtige Freunde, die können Fleisch essen, trinken Kaffee, Alkohol oder rauchen und es ist völlig in Ordnung. Viele reagieren sensibel auf chemische bzw. künstliche Zusatzstoffe, dann sollte man nur noch zu natürlichen, organischen Nahrungsmitteln greifen. Aber jeder Mensch ist anders, es gibt nicht die eine Diät, die Sie hellsichtig macht. Das dritte Auge ist so etwas wie das Fenster in die Küche.
Essen Sie das Falsche, ist es, als wäre das Fenster verschmiert. Der zweite Schritt ist, sämtliche Ängste davor zu verlieren, auch wirklich Engel zu sehen. Hollywood stellt es in manchen Filmen dar, als würde man auf Monster treffen. Was Sie als Hellsichtiger dann wahrnehmen, ist, ganz im Gegenteil, sogar wunderschön. Man muss sich also durch diese Ängste durcharbeiten. Der eine oder andere hat dann noch mit Blockaden aus früheren Leben zu kämpfen. Vielleicht wurden Sie zum Beispiel früher als Hexe getötet, das ist natürlich schrecklich. Durch diese Klärung müssen Sie durch. Und denken Sie immer daran, jeder Mensch hat die Fähigkeit, mit Engeln in Kontakt zu treten.

EM: Was ist wichtig für den großen Wandel, den wir derzeit erleben und wie können wir die Transformation unterstützen?

DV: Bevor es Fernsehen und Innenbeleuchtung gab, gingen die Leute nach draußen und betrachteten die Sterne und die Planeten. Sie hatten eine enge Verbindung zu den Zyklen der Natur, die ihnen Erkenntnisse und Weisheit gaben. Jetzt ist es an der Zeit, dass wir uns wieder verbinden, dass wir so oft wie möglich nach draußen gehen. Heutzutage haben wir so viele Möglichkeiten, Zeit zu sparen.

Wir schreiben Mails, senden SMS oder bestellen uns Produkte im Internet, anstatt mit unserem Auto zum nächsten Fachhandel zu fahren. Dennoch fühlen sich viele Leute gestresst, sie glauben, dass sie weniger Zeit haben als jemals zuvor und sich nicht mehr entspannen können. Warum ist das so? Wie können wir uns Zeit lassen und entspannen in dieser hektischen modernen Welt? Das ist ein sehr wichtiger Punkt! Wir sind alle Multi-Taskers geworden, die gleichzeitig an vielen Projekten arbeiten. Die Engel, besonders Erzengel Metatron, können uns helfen, die Zeit auszudehnen und zu verlängern.

Auch die Affirmation »Ich liege immer gut in der Zeit« hilft, wenn Sie das Gefühl haben, zu spät zu kommen oder einer Deadline hinterherzurennen. Das hilft wirklich! Wenn Sie täglich körperlich trainieren und sich kreativ ausdrücken, gewinnen Sie ebenfalls den Eindruck, mehr Zeit zur Verfügung zu haben. Beide Investitionen in die Zeit zahlen sich aus! Denn nach dem Training und dem kreativen Schaffen haben Sie mehr Energie, und das bedeutet mehr Zeit.

Über die Autorin

Über die Autorin

Do­re­en Vir­tue ist die mit wei­tem Ab­stand er­folg­reichs­te und pro­duk­tivs­te En­gel­au­to­rin und be­fä­higt in ih­ren be­gehr­ten „An­gel The­ra­py Prac­ti­tio­ner“-Kur­sen Men­schen da­zu, ih­re ei­ge­ne me­dia­le Be­ga­bung zu stär­ken und zum Woh­le an­de­rer zu nut­zen. Die Hell­sich­tig­keit aus Kin­der­ta­gen, die sie nie ver­lo­ren hat, bil­det ge­mein­sam mit ih­rer un­schätz­ba­ren Er­fah­rung als Psy­cho­the­ra­peu­tin, Kli­nik-Di­rek­to­rin und Lei­te­rin ei­ner Ein­rich­tung für dro­gen- und al­ko­hol­ab­hän­gi­ge Ju­gend­li­che das Fun­da­ment ih­rer Ar­beit. Do­re­en hat auch be­reits vier Bü­cher über Er­näh­rung und die Aus­wir­kung von Nah­rung auf un­se­ren Kör­per, un­se­re See­le und un­ser Be­wusst­sein ge­schrie­ben. Durch die Füh­rung der En­gel und ih­rer Lie­be zu den Tie­ren ent­schloss sich Do­re­en 1996 auf Tier­pro­duk­te zu ver­zich­ten. Seit dem lebt sie kom­plett ve­gan und nimmt zu 80 bis 90 Pro­zent Roh­kost zu sich.

 

Foto: EM/Archiv

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