Engelgedicht "Heilig, heilig"

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Seit der Geburt meines Sohnes, der ein sehr schweres Schicksal zu erfüllen hatte, bin ich zeitweise hellsichtig und hellhörig, kann auch Engel riechen. Es ist ein wunderschöner Duft! Und immer ganz individuell. Ich habe noch viel darüber zu erzählen, aber heute möchte ich Ihnen nur das Gedicht \"Heilig, heilig\" schicken. Es entstand aus dem, was ich während des Sterbens meines Kindes fühlte. Die Engel waren da! Ich spürte ihre lichtvolle Anwesenheit schon zwei Tage vorher. Das Zimmer im Hospiz fühlte sich so \"anders\" an. Es war, als badeten wir in unsichtbarem, goldenen Licht!

Erhabene Stille im Raum.
Hohe Gestalten nehmen Aufstellung am Bett.
– Heilig, heilig –
Unhörbar ertönt der Engel Gesang.
Ich lege die Hand meines Kindes in Gottes Hand. 
Mein Herzblut tropft.
Die Gottheit nimmt es in sich auf.
Ach, so leer, so leer Ist meine Mutterhand.
Aber Gottes Geistblut füllt nun mein wehes Herz.
Unhörbar ertönt wieder der Engel Gesang
– Heilig, heilig –


mit herzlichen Grüßen und einem DANKE für die Existenz des Engelmagazines. Marlies Lüer

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