Wenn Engel reisen, lacht der Himmel

Mehr als 300 Menschen waren unterwegs auf dem Pfad zur Ilkahoehe

Samstag, 10. September. Es ist 10 Uhr am Bahnhof Tutzing, die Sonne freut sich, und gut 300 Menschen (vielleicht sogar ein paar mehr) machen sich auf zum ersten Engelwandertag.

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Bis in den frühen Morgen hinein haben Mitabeiter des ENGELmagazins gewerkelt. Haben noch Federn entlang des Wegs zur Ilkahöhe angebracht, kleine, weiße und flauschige Markierungen; haben Prospekte herbeigefahren für die Teilnehmer, haben eine Lautsprecheranlage aufgebaut, damit auch jeder die Botschaften und Meditationen verstehen kann. Und haben sich schließlich eingereiht in den langen Zug fröhlicher Menschen auf ihrer Reise in die Stille, zu den Meditationen und zu einer schamanischen Trommelreise. Solche fleißigen Helferlein nennen wir gemeinhin „Engel“ – aber an diesem Tag waren zuvor schon wahrhaftige Engel unterwegs gewesen.

Die Engel eilten zu Hilfe

Seit wir uns eine Woche zuvor festgelegt und ja gesagt hatten zum Termin, hatte jeder von uns gebangt: Würde das Wetter mitspielen? Mit jedem Tag, der verstrich, wuchs die Sorge … Doch dann eilten sie herbei, die Engel, unsere lieben Wesen, und vertrieben alles, was nach Regen aussah: Ein strahlend-schöner Samstag begrüßte die Teilnehmer, keine Spur einer Regenwolke, nur Licht und Sonne am Himmel und in den Gesichtern der Menschen nur Liebe, Freude und gespanntes Glück. Mit dabei: unsere Engel-Referenten und Botschafter Sabrina Fox, Jana Haas, Barbara Heider-Rauter, Daniela Hutter, Michaela Merten, Jeanne Ruland und Christopher Weidner. Sie füllten den Kraftort mit inspirierten Meditationen, sie nutzten das Rund unter Ahorn und Eichen für kraftspendende Segen, für das Bewusstsein, dass wir eingespannt sind zwischen Himmel und Erde.

Archaische Rhythmen zu Beginn der Meditationen

Jeanne Ruland hatte eine Trommel mitgebracht, jenes wohl urtümlichste und erste aller Instrumente. Die Trommel, die uns den Rhythmus lehrt, die uns bewusst macht, dass alles einem Rhythmus unterliegt: Tag und Nacht, Kommen und Vergehen, der Lauf der Gestirne. Mit einer schamanischen Trommelreise stimmte sie die Teilnehmer ein auf den Ort und auf die vor ihnen liegenden Momente geistiger Besinnung.

Christopher Weidner kennt sich aus mit Kraftorten. Von München aus leitet der Astrologe immer wieder Führungen zu magischen Orten. Weidner sah in dem Weg, den die Teilnehmer gegangen waren, ein Bild für die trennende Ordnung, die sich im Kreis des Kraftortes wieder verbindet. Und schließlich ließ er in seiner Meditation das Bild einer großen goldenen Kugel entstehen, die aus einem kleinen Licht im Herzen erwächst, hinausdringt ins Universum und wieder zurückkehrt in den Menschen.

Ganz auf den Frieden des Ortes eingestellt schien Jana Haas. Ihre Stimme, so sanft und doch so tragend, sprach davon, wie gerührt sie sei und so stolz auf all die mutigen Menschen. Auf Menschen, die sich ihrer Spiritualität nicht schämen, auf mutige Lichtträger.

Antenne für die geistige Liebe der Engel

Barbara Heider-Rauter zeigte, dass wir Antennen sind für die geistige Liebe der Engel. Diese Liebe darf und soll durch uns hindurchströmen; Heider-Rauter faszinierte mit dem wunderschönen Bild des aus dem Himmel sich über uns ergießenden Kelches. Liebe und Licht aus dem Himmel in uns hinein, in jede Zelle, in jede Faser!
Nicht nur sind wir Antennen, sagte Michaela Merten, nein, wir sind selbst auch Botschafter, also Sender! Botschafter des Himmels. Wir können die Engel glücklich machen, wenn wir zulassen, dass sie uns mit ihren Impulsen erreichen. Denn das sind unsere inneren, unsere intuitiven Botschaften: die Engelsstimmen!

Sie geht oft barfuß! Sogar an ihrem Geburtstag wandert sie vier, fünf Stunden barfuß in der Umgebung ihres österreichischen Heimatortes: Für Daniela Hutter ist das Barfußgehen wie das Beschreiten des Lebenswegs selbst. Beidem muss man sich anvertrauen, dann geschieht einem nichts.

Der zweite Engelwandertag steht fest

Zum schönen Abschluss der Meditationszeremonien hielt Jeanne Ruland eine hawaianische Segensübung ab. „Vertraue auf dich selbst – segne die Gegenwart – erwarte das Beste!“

Bezaubert und verzaubert erwachten gut 300 Menschen aus der spirituellen Atmosphäre. Und für viele war es keine Frage: An der nächsten, der zweiten Engelwanderung würden sie teilnehmen! Sie findet statt am 8. Oktober und führt, anders als ursprünglich geplant leider nicht auf den Heiligen Berg bei Andechs – sondern zur Ilkahöhe!

PS: Ein paar Wanderer und Pilger, die während der Meditationen vorbeigekommen waren, hatten nichts an der Innigkeit des Moments geändert – selbst die Hunde schienen beeindruckt. Aber sind Tiere nicht sowieso wesentlich empfindsamer, wenn es um Feinstoffliches geht?

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Von Herz fuer Herz

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