Startseite / Aktuell / Warum Kinder der Neuen Zeit oft Zappelphilippe sind

Warum Kinder der Neuen Zeit oft Zappelphilippe sind

Sie gelten als verhaltensgestört und haben uns doch so viel zu sagen, weiß Humanenergetikerin Doris Greinecker.

Die Kinder der Neuen Zeit sind Kinder mit einer besonderen Seele. Diese Kinder kommen mit einer viel größeren Wahrnehmung zur Welt. Sie fühlen, hören und sehen viel mehr als andere Kinder. Das heißt, sie können wahrnehmen, was die Personen in ihrem Umfeld denken, gleichzeitig spüren sie, wenn jemand in ihrer Gegenwart irgendwelche Probleme hat. Sie merken auch sofort, ob man die Wahrheit spricht und authentisch ist und reagieren dementsprechend. Unwahrheit und Ungerechtigkeit können diese Kinder überhaupt nicht leiden!

Sie werden auch Indigos, Regenbogenkinder oder Kristallkinder genannt. Diese Seelen sollen es gemeinsam schaffen, die wirklichen Werte, wie Liebe, Frieden, Mitgefühl und Freude wieder in den Vordergrund zu stellen und versuchen deshalb auch jegliche starre Systeme zu durchbrechen, um wieder mehr Freiheit für uns zu erreichen.

Deswegen sind diese Kinder nicht gerade darauf aus, sich erziehen zu lassen, sich hinten anzustellen und zu warten, was passiert oder sich gar anzupassen. Nein, ganz im Gegenteil, sie sind da, um unseren gesellschaftlichen Rahmen zu sprengen. Sich nicht mehr durch vorgefertigte Systeme pressen zu lassen, um von aller Welt die Marionette zu sein, sondern ihrem Herzen zu folgen. Natürlich ist es für unsere Gesellschaft gar nicht bequem und sie bekommen den Stempel „verhaltensauffällig, verhaltensgestört, unerziehbar“ und in der Schule dann auch noch eventuell „minderbegabt“ oder Träumerlein. Das ist die Schublade, in die Kinder zum Beispiel mit ADHS, ADS oder auch autistische Kinder, hineinfallen.

Da es diese besonderen Kinder in unserer Gesellschaft so schwer haben, ist es wichtig, dass diese Kinder im Elternhaus so angenommen werden, wie sie sind. Sie brauchen verständnisvolle Eltern, die gelassen und humorvoll sind und nicht immer alles auf die Waagschale legen. Ganz wichtig ist eine Beschäftigung, die sie als sinnvoll erachten. Es gibt nichts Schlimmeres, als Langeweile bei den Kindern, ganz besonders bei den Kindern der Neuen Zeit, die es hassen, für sie sinnlose Tätigkeiten auszuüben.

Das Allerwichtigste aber – jetzt werden gleich alle Pädagogen aufschreien – ist ihre Freiheit. Wer ihnen diese nimmt, wird nicht glücklich mit den Kindern. Natürlich brauchen sie klare Grenzen, aber sehr breit gesteckt.

An alle Eltern der Neuen Zeit: Ihr dürft ziemlich stolz auf euch sein, solche Kinder zu haben. Denn einerseits fordern sie einen heraus und zeigen ständig auf, was nicht passt in unserer Welt und zweitens braucht es enorm viel Kraft und Geduld, um mit diesen Kindern richtig umzugehen. Deshalb ist es auch so wichtig, sich als Eltern regelmäßige Auszeiten zu gönnen und das zu tun, was einem gerade gut tut.

Was wünschen sich diese Kinder in der Schule? Es sollte einfach wieder der Mensch mit all seinen Werten, Talenten und Fähigkeiten im Vordergrund stehen und nicht der Leistungsdruck und die Noten. Alle Kinder wünschen sich einen wertfreien, gerechten Unterricht, wo sie sich bewegen können, wo der Stoff praxisnah und zum „Angreifen“ rübergebracht wird. Die Montessori-Pädagogik ist hier sicher ein tolles Vorbild. Hier dürfen sich die Kinder einfach frei nach ihrem Rhythmus und ihrem Tempo bewegen, ohne dass sie gleich an den Pranger gestellt werden, wenn sie länger brauchen. Es gibt hier auch keine 45-Minuten-Einheiten, die sowieso nur Stress auslösen bei den Kindern. Auch die Motivation würde bei so einem Lernen nicht zu kurz kommen. Motivation ist ein ganz großes Thema bei diesen Kindern: Sie müssen brennen für etwas, dann können sie sich wirklich viel merken und es macht ihnen Spaß. Alles, was für diese Kinder als sinnlos gilt, wird ein Kampf zwischen Kind und Lehrer.

Wir alle lernen von Natur aus gerne und das bis an unser Lebensende. Es liegt auch immer daran, was und wie man etwas vermittelt bekommt.

Lassen wir uns von unseren Kindern an die Hand nehmen, schenken wir ihnen wieder mehr Gehör. Sie haben viel mehr Weisheit in sich, als so mancher Erwachsene!

Über die Autorin

Über die Autorin

Doris-Maria Greinecker wurde von ihren Kindern auf ihren spirituellen Weg gebracht: Ihre Tochter ist hochsensibel, ihr Sohn bekam die Diagnose ADHS. Mit Klangschalenmassage, Kinderklangpädagogik, Reiki und Kabbalistische Numerologie konnte sie ihren Kindern helfen. Greinecker arbeitet als Humanenergetikerin in Schlüßlberg (Oberösterreich).
www.doris-herzensenergie.at 

Lesen Sie auch

Müde und abgeschlagen? Faste dich fit!

Eine überlastete Leber kann schuld an Dauer-Müdigkeit sein.

2 Kommentare

  1. Evelyn Lottche

    es überrascht mich, dass die authorin schreibt diese kinder würden in eine schublade „fallen“. sie werden ja wohl in diese adhs-schublade gesteckt.

    • Meine Botschaft lautet hier ganz klar: Die Kinder der Neuen Zeit (ganz egal welche Diagnose oder Schublade dahinter steckt) werden dringend gebraucht in dieser Zeit und sind auf keinen Fall krank oder „nicht normal“. Dieses Bewusstsein möchte ich hier an Eltern, Lehrern usw. weitergeben!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.