Kurz-Biografie von Amma
Amma gilt als Mahatma, als erleuchtete Seele

Am 27. September 1953 erblickte in Kerala, Südindien, die kleine Sudhamani (der Geburtsname von Amma) das Licht der Welt.
Die Tochter eines einfachen Fischers spielte nicht wie andere
Kinder, sie meditierte, oft stundenlang.
Als ihre Mutter krank wurde, musste sich die Neunjährige um den
Haushalt und die sieben Geschwister kümmern.
Sie wurde zu den Nachbarn geschickt, Essensabfälle holen. Dabei traf sie auf Menschen, die selbst bitter arm waren oder einsam und unglücklich.
Das war der Moment, in dem sie anfing, anderen zu helfen. Sie verteilte das Wenige, was sie zu Hause für entbehrlich hielt und sie nahm die Menschen in den Arm, die Trost suchten.
Damit entfachte sie einen häuslichen Sturm, der irgendwann darin gipfelte, dass ihr Bruder sogar einen Messerstecher engagierte, um sie töten zu lassen. Zu groß war die Schande, die Sudhamani über die Familie brachte.
Denn diese Umarmung, die wir Europäer als liebevolle Geste betrachten, bedeutet in Indien eine kleine Revolution: Eine Frau umarmt fremde Männer, ja, Menschen, die einer anderen Kaste angehören. Amma umarmt jeden und das bedeutet, alle Menschen sind gleich, bedingungslose Liebe also in ihrer Reinform.
Aus der ursprünglichen Nachbarschaftshilfe entstand 1982 das erste Hilfswerk, die Stiftung „Mata Amritanandamayi Math“.
Unter dem Dachverband „Die Welt umarmen“ werden wohltätige Organisationen in 25 Ländern betrieben, alles auf der Basis von Spenden und der Mitwirkung von Tausenden von ehrenamtlichen Helfern.
Es gibt Umweltinitiativen, Katastrophenhilfe, Programme zur Stärkung von Frauen und zur Bekämpfung des Hungers.
So flossen u.a. Sachspenden im Wert von 46 Millionen Dollar zur Unterstützung der Tsunami-Opfer, eine Million Dollar ging an die Opfer des Hurrikans Katrina.
Im Namen Ammas wurden Waisenhäuser gebaut, eine hochmoderne Klinik eingerichtet und an der Amrita-Universität wird im Bereich Nano- und Biotechnologie, Robotik und Biomedizin geforscht.
Für ihre umfangreichen karitativen Projekte wurde Amma mittlerweile mit internationalen Preisen ausgezeichnet.
Einmal im Jahr reist Amma,“the hugging saint“, wie sie auch genannt wird, quer über den Globus und umarmt Menschen in aller Welt.
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Eine liebevolle Umarmung |
Engelmagazin
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