Am Anfang war das Licht. Film über Menschen, die sich nur von Licht ernähren

© Thimfilm

Der Film „Im Anfang war das Licht“ erzählt vom Phänomen „Lichtnahrung“ und davon, dass es Menschen gibt und immer schon gegeben hat, die keine Nahrung im klassischen Sinne brauchen.

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„Glaube versetzt Berge“, steht in der Bibel. Es ist ein Bild für die Macht des Bewusstseins – aber eben doch nur ein Bild, oder? Wer „Am Anfang war das Licht“ gesehen hat, den Film von P. A. Straubinger, wird umdenken müssen. Straubinger hat in zehnjähriger Recherchearbeit Beweise gesammelt für die Tatsache: Bewusstsein beeinflusst Materie.

Die Naturwissenschaft steht vor einem Rätsel, sie will nicht zugeben, was offensichtlich ist, doch die Beweise lassen sich nicht leugnen. Es gibt Menschen und hat sie schon immer gegeben, die ausschließlich von Lichtnahrung leben, die keine Nahrung im klassischen Sinn brauchen! Straubinger: „Wir begeben uns auf eine ebenso spannende wie verblüffende Fährtensuche rund um den Globus, die neueste Erklärungsversuche aus der Quantenphysik genauso mit einschließt wie das Wissen der östlich-spirituellen Tradition. Schlussendlich gibt der Film Denkanstöße, um die herrschende mechanistisch-materialistische Weltanschauung zu hinterfragen.“ Der Reihe nach …

Am Anfang war ein Mystiker

Mehr als 520 Jahre ist er schon tot, aber noch immer im Bewusstsein der Menschen präsent: der Heilige Nikolaus von Flüe, auch Bruder Klaus genannt, Schutzpatron der Schweiz. Aus einer TV-Dokumentation über den heiligen Mann erfährt Straubinger, Bruder Klaus habe gelebt, ohne zu essen und ohne zu trinken. Unglaublich? Straubingers Neugierde ist geweckt, der österreichische Filmemacher begibt sich auf Spurensuche nach der Antwort auf die Frage: Wie ist so etwas möglich?

Zehn Jahre dauert es, dann sind Recherche und Produktion abgeschlossen, und der Film „Am Anfang war das Licht“ kommt in die Kinos. Er wird der erfolgreichste Dokumentarfilm in Österreich. Er berührt, erstaunt, erschüttert die Menschen.

Am Anfang waren Reisen

Zu seiner Recherche fliegt Straubinger rund um die Welt. Er begegnet Yogis und Quantenphysikern, spricht mit Fastenärzten und Schulmedizinern, befragt Bewusstseinsforscher, Psychiater und Qigong-Meister genauso wie Hausfrauen und Lebenskünstler. Und in jedem Gespräch findet er Indizien für ein Phänomen, das eigentlich nicht sein darf, aber, wie David Albert von der Columbia University sagt, „um sich nicht dafür zu interessieren, da muss man schon dreiviertel tot sein.“ Oder mit den Worten von Dr. Ruediger Dahlke, Fastenarzt, Psychotherapeut und Bestsellerautor: „Es macht keinen Sinn, Dinge, nur weil wir sie nicht verstehen können, zu ignorieren.“ 

Die Gespräche in „Am Anfang war das Licht“

Straubinger hat umfassend recherchiert und lässt Befürworter wie Skeptiker und Verneiner zu Wort kommen. Einer dieser Zweifler, dem anzumerken ist, wie sehr sein Weltbild erschüttert wäre, wenn das mit der Lichtnahrung stimmt, ist der Wiener Universitätsprofessor Dr. Wolfgang Marktl (Bild oben). „Es gibt keine einzige nachweisbare Studie, die zeigt, dass man über zwei Monate hinaus Energiereserven anlegen kann. Das würde alles auf den Kopf stellen. … Also 60 Jahre ohne Wasser und ohne Essen und ohne Energie, das glaub’ ich schlicht und einfach nicht! Das ist denkunmöglich.“

Ganz am entgegengesetzten Ende steht Dr. Michael Werner (Foto oben), ebenfalls Wissenschaftler. Der pharmazeutische Betriebsleiter lebt seit 2001 ohne Essen, einzig Flüssigkeiten nimmt er zu sich, Getränke. „Es geht mir einfach gut, seit ich nichts mehr esse“, sagt Werner in dem Film. Und es ist seine ruhige, unumstößliche Art, die ihn so überzeugend macht. Aber Werner hat auch die tiefere Dimension des Phänomens „Lichtnahrung“ erkannt: „Man stellt dann doch Dinge in Frage, die man vorher nicht hinterfragt hat. Und das ist bitter nötig … Das heißt, es geht nicht darum, nichts zu essen und zu trinken, sondern anders zu denken …“

Den Anfang macht das Licht? Worum es geht

Es geht dem Filmemacher nicht um eine Missionierung. Auch wenn Straubinger selbst mittlerweile überzeugt ist von der Tatsache „Lichtnahrung“, so soll sein Film die Menschen dennoch nicht auffordern, nichts mehr zu essen. „Der Film ist weder Fastenanleitung noch Lebensschule.“ Es geht letzten Endes um die Möglichkeiten unseres Geistes. Und so seien abschließend noch zwei Wissenschaftler zitiert, der Psychiater Dr. Jakob Bösch, Basel, und Professor Dr. Robert Jahn, Programmdirektor bei PEAR in Princeton. Bösch: „Das, was wir Geist nennen, hat die Kraft und das Potential, das, was wir Körper und Materie nennen, zu steuern und zu schützen.“ Und Jahn: „Fakt ist, und das ist das Aufregende, dass der Geist viel stärker ist als angenommen. Der Geist beobachtet nicht nur; der Geist gestaltet mit.“

Wie schon die Bibel sagt: „Der Glaube versetzt Berge.“ Und ein letztes Mal Bösch: „Das wäre heute eigentlich reif, Allgemeinwissen zu werden.“

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Weitere Informationen:


 

 Professor Dr. Wolfgang Marktl im Originalton

 Dr. Michael Werner im Originalton


Den Film gibt es auf DVD. Er wurde produziert von der allegro Filmproduktion und ist im Handel erhältlich.

Wer sich nicht vom Licht allein ernähren kann oder will, sollte sich das Konzept der Ernährung nach ayurvedischen Prinzipien einmal anschauen

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