Michael der Reisende
Meine Lieben ich war damals in einer grossen persönlichen Umstrukturierung im Aussen , so auch in meinem Inneren. Ich war auf dem Weg von St.Pölten nach Loosdorf . In Mitterau stand ein Autostopper (ich habe seit Jahrzehnten kann ich sagen niemand mehr mitgenommen, Ausser jemanden Bekannten). Bevor noch mein Gehirn einen Grund erfinden konnte weiterzufahren stand ich bereits und fragte :“wohin?“. Der Reisende sagte er sei auf dem Weg von Wien nach Linz. Er stieg zu ;seine Sitzposition war unglaublich aufrecht, Die Hände zwischen den Knien inneinander verschlossen, seine Tüte haltend. Im Augenblick „des im Auto sitzen“ stand für mich fest, ich bring ihn nach Linz…………………. Ich haderte mit mir, da zu diesem Zeitpunkt meine Lebensgefährtin krank zu Hause lag und meiner Hilfe bedurfte………………. Ein wirkliches Gespräch aufzubauen war unmöglich. Er antwortete zwar , ansonsten aber war Ruhe und Frieden mit einer Kraft und Ausstrahlung- unmöglich in Worte zu kleiden. Und der Geruch …………………….. dieser ganz eigenartig, angenehme mit einem Hauch von gerösteten Mandeln……………….unbeschreiblich. Seine Kleidung war gut ausgenützt , jedoch sehr rein. Ich erledigte meine Wege in Melk und begab mich mit ihm in ein Bistro eines Einkaufsmarktes, hielt ihm die Karte hin. Er bestellte Toast ohne Schinken und einen verlängerten Schwarzen (MEINE übliche Bestellung ) Also bestellte ich je zwei Einheiten…… Mein Toast ging jedoch an ihn. Die Ruhe, Kraft und gefühlte , weitgehend wortlose „Unterhaltung“ ist ……… ich wiederhole mich ………………….. jedoch in Worten nicht auszudrücken. Eine innere „Getriebenheit“ veranlasste mich für ihn etwas Obst zu besorgen und ich rief meinen Neffen an, ……………Treffpunkt Bahnhof. Mein Neffe löste einmal Linz einfach (diese Automaten sind mir suspekt).Ich hielt Michael einige Geldscheine entgegen. Er nahm einen 50 er ( ich hatte zuvor extra € 250,-- in 50ern abgehoben). Mir war absolut wichtig, dass er in Ruhe und Wärme nach Linz kommt…………folglich hatte er gegessen, etwas Reiseproviant ; Bargeld und eine Zugkarte. Mit meinem Neffen führ ich danach in ein Tankstellenrestaurant und fragte „und was hast für einen Eindruck ? “ Er meinte : „ Onkel ich weis nicht , jedoch habe ich das Gefühl ich kenne ihn schon ewig; und er strahlt Kraft ,Ruhe und Frieden aus……….sooooooo vertraut“ Ja meine Lieben auch jetzt beim Schreiben dieser Zeilen ist die Anwesenheit der Engel für mich zu fühlen………………… Michael ; Anael Eine Dankeskerze musste ich jetzt beim Schreiben entzünden. Diese Dinge welche für uns weitgehend unsichtbar sind…………….. jedoch sehr ; sehr vertraut. In diesem Sinne wünsche ich Euch allen dass ihr zu Euch und Eurer inneren Ruhe findet. Alles Liebe Herwig
Engelmagazin
Ausgabe 3/2012
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