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Sardinien, Sofie und ich…

Alles begann mit einen Traum- war es überhaupt ein Traum ? oder war es eine Vision eine Durchsage von oben?
Ich hab mich gesehen, an einen Tisch sitzend, links von mir war das Meer, der Tisch wurde geziert von einer rot/weiß karierten Tischdecke und ich hatte einen Teller Spagetti vor mir, mein Blick wandte sich auf mein Gegenüber und da saß eine sehr gute Bekannte von mir, die Karin ( Name geändert )
Einige Tage ging ich mit diesen Traum/Vision „schwanger“ und dann mailte ich Karin an, um ihr das zu berichten, sie meinte dann: „Dann lass uns das doch machen, dass wir gemeinsam in den Urlaub fahren“.. gesagt getan- 2 Frauen voller Tatendrang und Südenliebe.
So machten wir uns auf die Suche wohin es gehen soll – o.k. Italien stand schnell fest, der Hinweis dafür waren schon die Spagetti.
Karin meinte dann lass uns doch nach Sardinien fliegen.
Wir buchten Flug, eine wunderschöne Ferienwohnung mit freien Blick auf das Meer und ich habe mich gleich bei „Flugpate.com“ angemeldet, das ich mich als Flugpate zur Verfügung stelle. Ich wollte einen Tier helfen, schnell und einfach nach Deutschland zu kommen um dort einen guten Platz zu bekommen.
Die Tage vergingen und bald kam der September , der Urlaub von uns rückte immer näher und ich mailte noch die liebe Frau von der Tierschutzorganisation an, das wir jetzt dann „weg“ sind- und sie mich nur noch per SMS auf meinen Handy erreichen kann, bzgl. „Flugpatentier“.
Einen Tag vor unseren Abflug von Sardinien nach München bekam ich einen SMS, diese SMS habe ich heute noch, und wenn ich sie heute noch lese, kommen mir wieder die Tränen.
Die SMS lautete: Liebe Fr. Bader, sie sind morgen Flugpate für die kleine Hündin Aisha und die Katze Sira…. Die Tiere werden Ihnen um 7 Uhr an den Schalter des Flughafens gebracht…usw..So jetzt kamen mir schon zum 1. Mal die Tränen „Was für eine Energie an Tieren kommt da morgen“? fragte ich Karin
Am Abflugtag kamen mir um 6.30 Uhr schon wieder die Tränen am Flughafen Olbia/Sardinien. Ich konnte einfach nicht mehr, ich wusste jetzt nicht, WAS da auf mich zukam…um 7 Uhr sah ich eine Frau in der Menschenmenge, einen kleinen braunen Hund auf dem Arm- eine Tragetasche ( für den Flug ) in der anderen Hand.
Ich dachte noch wenn das mein Hund wäre, würde die Sofie ( = Weisheit ) heißen ,dann ging es los bei mir, ein Hurrikan von Gefühlen kamen da an, was für ein Hund- was für eine Ausstrahlung- mein Herz schrie „ den willst du haben“ der Kopf sagte „NEIN – um Gottes Willen, noch ein Tiere“ – geht ja gar nicht.
Die Gefühle fuhren Achterbahn
Der Hund hing an mir, als wenn sie immer schon meine war… eine Herausforderung für mein „Herz für Tiere“.
Die nette Flugbegleiterin meinte, ich könne den Hund ruhig dann aus der Tasche nehmen und auf den Schoß setzen, sie würde heute nicht so gut sehen 😉 ihre Kontaktlinsen sind schon trübe
Als wir dann in München aus dem Flieger gestiegen sind, meinte die Flugbegleiterin „ Bitte behalten sie doch den Hund- der Hund liebt sie doch so sehr „ Und weiter ging es in meinen Kopf-Kino…. Was tun.. ich wusste, gleich muss ich Aisha abgeben, denn in München wurden wir von 2 sehr netten tierlieben Tierschützerinnen empfangen.
Die Minuten waren gezählt, wo die kleine Aisha noch bei mir auf dem Arm war… was für ein Ende von unseren Urlaub.
Ich wollte meinen Mann telefonisch erreichen , ob es denn o.k .wäre, wenn wir jetzt noch einen Hund hätten, aber leider war er nicht erreichbar. So hat mein Kopf gewonnen und ich hab sie der Tierschützerin übergeben
Als wir dann im Bus , Richtung Heimat waren, musste ich immer an Aisha denken, hoffentlich bekommt sie einen guten Pflegeplatz.
Kaum zu Hause , war schon ein Anruf auf den Anrufbeantworter… wieder eine liebe und nette Tierschützerin, von der Tierorganisation, sie meinte“ : Hallo Frau Bader, hier ist die XY von Tierschutzorganisation XY ich hab gehört, sie haben sich in Aisha verliebt… bitte rufen sie mich doch zurück.“
Gesagt getan, ich bat einfach um eine Nacht „Zeit“ – wir waren seit 5 Uhr morgens auf den Beinen, und dann dieses Emotions-Karussell in meinen Herzen.
Ich hab meinen Mann die Foto`s von Aisha gezeigt, er meinte: „Diesen Hund hatten wir schon mal- er kennt den Hund“ – was für eine Ansage. Ich wusste das, das Aisha eine Seele ist, aus einen früheren Leben, nicht umsonst hat es SO WUMM in meinen Herzen gemacht.
Das o.k. war da, ich mailte und rief wieder die Tierschutzorganisation an um zu sagen ; „Aisha“ darf zu uns kommen, wir erweitern „unsere tierische Familie „
Dann durfte ich Aisha ENDLICH im Arm halten und sie musste nicht mehr weg.
Sie kam und ging direkt in mein Herz- ein WIEDER Sehen.
es waren mal wieder so viele „ZUFÄLLE“
Aber wir wissen ja, Zufälle gibt es nicht- es fällt einen zu
Somit haben wir uns alle im Herzen wiedergefunden und in diesem Leben.
…und alles begann mit einen Traum und einer rot/weiß karierten Tischdecke.

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