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Glennyce Eckersley: Die Stadt der Engel

Eine Engelerlebnis mit großen und kleinen Katzen von ENGELmagazin-Autorin Glennyce Eckersley.

Kürzlich hatte ich die Freude, wieder mal meine Lieblingsstadt zu besuchen, Los Angeles. Als junge Erwachsene hatte ich in den sechziger Jahren dort gelebt und gearbeitet, seitdem hat L.A. einen Platz in meinem Herzen. So viele aufregende, dramatische oder belustigende Dinge sind dort passiert, dass ich kürzlich ein Buch darüber veröffentlichte mit dem Titel „Head fort he Hills“. Für eine Lesetour reiste ich wieder einmal in die Stadt der Engel und hatte eine wundervolle Zeit mit alten Freunden und der Besichtigung meiner Lieblingsplätze.

Gleich am Anfang fuhren wir zum San Diego Safari Park, wo ich eine ganz besondere Erfahrung machte: Ich stand Auge in Auge mit einem riesigen, wunderschönen Tiger. Lediglich ein Drahtzaun trennte uns, ich hätte ihn mühelos berühren können. Beim Blick in die Augen dieses wundervollen Tieres spürte ich ganz ohne Zweifel, dass auch Tiere eine Seele haben. Als wir ins Haus meiner Freundin zurückkehrten, musste ich leider feststellen, dass ich meine teure Brille verloren hatte. Ich vermisste sie während meines weiteren Aufenthaltes noch schmerzlich. Am nächsten Tag besuchten wir einen wunderschönen Strandort mit dem Namen Laguna. Nach einem Spaziergang am Meer setzten meine Freundin und ich uns in ein nettes Café. Es füllte sich rasch und eine Dame näherte sich unserem Tisch mit der Frage, ob sie sich dazu setzen könnte. Wir stimmten natürlich zu und kamen alsbald ins Gespräch. Es stellte sich heraus, dass auch sie ursprünglich aus Großbritannien stammt, aus einer Stadt im Norden, nicht weit weg von meiner Heimat.

Auch sie war in den sechziger Jahren nach Kalifornien gekommen, um dort zu arbeiten, aber sie heiratete und blieb schließlich. In Kürze würde sie in die Heimat zurückfliegen, um ihre Schwester zu besuchen, die seit einigen Monaten krank war. In Laguna gibt es bezaubernde kleine Läden, in denen man Kunst und Dinge aus dem naturheilkundlichen Bereich kaufen kann. Die Dame an unserem Tisch hatte für ihre Schwester Hautpflegeprodukte und ein Buch über Engelerfahrungen gekauft. Ich fragte nach, wer der Autor ist. Zu meinem Erstaunen zog sie eine Ausgabe meines Buches über Engel und Wunder aus ihrer Handtasche. Ich weiß nicht, wer überraschter war, sie, als ich ihr erzählte, ich bin die Autorin, oder ich angesichts dieses Zufalls. Sie bat mich um eine Signierung des Buches und meinte, nun sei sie überzeugt, ihre Schwester würde sich von ihrer Krankheit erholen, denn dies sei ein Zeichen der Engel. Ich hoffe sehr, dies ist auch wirklich der Fall. Gegen Ende meiner Reise traf ich noch einen alten Freund, den spirituellen Lebensberater Gary Quinn.

Leser des Engelmagazins werden sich vielleicht erinnern, dass wir drei Bücher zusammen geschrieben haben, umso mehr freute ich mich, den letzten Tag mit ihm zu verbringen. Am nächs­ten Morgen machte ich mich im Haus meiner Freundin ans Koffer packen, bevor es zum Flughafen ging. Meine Freundin meinte, nur eins hätte meinen Aufenthalt in Los Angeles getrübt, der Verlust meiner Brille. „Wir hätten die Engel um Hilfe bitten sollen“, sagte sie. Ich stimmte zu, bemerkte aber, nun sei es zu spät, denn ich war überzeugt, die Brille im Safari Park ver­loren zu haben. „Ach, einen Versuch ist es wert“, antwortete meine Freundin und fragte die Engel laut, ob die Brille vielleicht hier wäre. Uns beiden blieb der Mund offen stehen, als die Katze meiner Freundin plötzlich mit ihrer Tatze meine Brille unter dem Sofa hervorzog! Es ist eben keine Aufgabe zu banal für unsere wunderbaren Freunde aus der geistigen Welt. Los Angeles ist zweifellos die Stadt der Engel!

Mehr Engelbegegnungen erzählt Autorin Glennyce Eckersley regelmäßig im ENGELmagazin.

Foto: Shutterstock

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