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Kino-Tipp: Finsteres Glück

Aufwühlende Romanverfilmung über das Schicksal zweier unterschiedlicher Menschen am Rande einer Sonnenfinsternis, ein Plädoyer für die Nächstenliebe.

Der Film „Finsteres Glück“ basiert auf dem gleichnamigen Roman von Lukas Hartmann und wurde von der Frankfurter Buchmesse für die Shortlist der besten internationalen Literaturverfilmungen ausgewählt.“

Zum Inhalt: „Zuerst haben wir eine Sichel gesehen und dann nur noch eine schwarze Scheibe mit einem Strahlenglanz.“ Aufgeregt erzählt der achtjährige Yves von einer Sonnenfinsternis, als Psychologin Eliane Hess mitten in der Nacht an sein Krankenhausbett gerufen wird. Als einziger seiner Familie hat Yves einen Autounfall überlebt. Eliane ist gleichzeitig erschüttert und gebannt vom Schicksal des traumatisierten Jungen. So nach und nach kommt ans Tageslicht, dass die Beziehung seiner Eltern überschattet war von massiven gegenseitigen Vorwürfen, finanziellem Druck, häuslicher Gewalt.

Nach dem tödlichen Autounfall steht Yves auf einen Schlag mutterseelenallein da, völlig schutzlos sich selbst überlassen. Und daneben Eliane, alleinerziehend und selbstständig. Zwischen den beiden webt sich ein unsichtbares Band der Zuneigung und die Grenze zwischen Beruflichem und Privatem verschwimmt.  Doch Yves hütet ein Geheimnis. Was passierte in der rätselhaften Unfallnacht, über die der Kleine nicht sprechen kann? Und wer heilt hier wen und wodurch? Eliane trifft eine mutige Entscheidung…

Regisseur Stefan Haupt über seine Gründe, den Roman zu verfilmen: „Oft lesen wir in den Medien Schlagzeilen von Familiendramen und unfassbaren Schicksalsschlägen, ohne dabei die wirklichen Hintergründe und Dimensionen solcher Situationen für die Betroffenen erahnen zu können. Kurzzeittherapie und rasche, ambulante Behandlungen sind im gegenwärtigen Trend. Sie bergen aber die Gefahr, dass uns die Zeit abhandenkommt für die nötige menschliche Zuwendung und tiefgreifende emotionale Prozesse. Deshalb war es mir doppelt wichtig, dass sich der Film dafür die nötige Zeit lässt und diese Entwicklungen – mindestens ansatzweise – durchlebt werden können.“

Kinostart: 16. August 2018

Hier finden Sie den Trailer:

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