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Kino-Tipp: „Die Blüte des Einklangs“

Fernab von allen Hollywood-Blockbustern läuft nun ein meditativer Film an, der die Reise ins Innere unserer Seele beschreibt. Unser Kinotipp der Woche: „Die Blüte des Einklangs“.

Die Französin Jeanne reist nach Japan auf der Suche nach einer seltenen Heilpflanze. In den tiefen, undurchdringlichen Wäldern der Yoshino-Berge soll sich die geheimnisvolle Pflanze Vision befinden. Sie blüht der Legende nach nur einmal alle 997 Jahre und befreit den Menschen von seinen Ängsten und Schwächen. Während ihrer Reise trifft sie auf Tomo, der die Wälder sein Zuhause nennt und spürt, dass in den Bergen eine beunruhigende Veränderung vor sich geht. Jeanne ist überzeugt, dass die mysteriöse Pflanze kurz vor ihrer Blüte steht.
Ein Jahrtausendereignis kündigt sich an und Jeanne wird auf den Spuren ihrer Vergangenheit nicht nur Tomo, sondern auch der Essenz der menschlichen Existenz unvergleichlich nahe kommen.

DIE BLÜTE DES EINKLANGS von der japanischen Regisseurin Naomi Kawase  mit der französischen Oscar®-Preisträgerin Juliette Binoche in der Hauptrolle ist eine märchenhafte Reise ins Innere der menschlichen Seele. Zwischen rauschenden Wäldern und knisternder Stille schafft Naomi Kawase eine einzigartige Atmosphäre tiefer Mystik, in der Natur und Leben ihren Einklang finden.

Regisseurin Naomi Kawase: „Eines Tages, als ich am Steuer eines Autos saß, kam ich zu dem Schluss, dass die heutige Gesellschaft eine Welt perfektionieren kann, in der wir allein leben können. In Filmen über das Thema Zerstörung der Menschheit gibt es eine plötzliche Explosion oder einen Virus, der zur Zerstörung führt. Aber was ist, wenn diese Zerstörung mit unserem vollen Einverständnis passiert?

Es ist mühsam, sich mit anderen Menschen zu beschäftigen. Das Leben ist einfacher ohne Ehe oder Kinder. Man hat mehr Freiheit, wenn man nur für sich allein die Verantwortung trägt. Wenn man nichts zu einer Gemeinschaft beiträgt, kann man einfach Geld bezahlen und sich alle extravaganten Dinge leisten, die man sich wünscht.
Das Zeitalter hat begonnen, in dem man leben kann, ohne die Verbindung zu anderen zu suchen. Aber ist es das, wonach die Menschheit gestrebt hat? Ist das die „opulente Zukunft“, die uns durch die Anhäufung von Wissen versprochen wurde? Das frage ich mich ernsthaft.“

Kinostart in Deutschland: Ab 14. Februar
Hier finden Sie den Trailer:

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