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Kino-Tipp: „Die Wiese – Ein Paradies nebenan“

Vor unserer Haustür liegt eine prachtvolle Wunderwelt, voller Schönheit, magischer Düfte und geheimnisvoller Geräusche. Leider ist diese Wunderwelt in Gefahr. Unser Kinotipp der Woche ist der Dokumentarfilm: „Die Wiese – Ein Paradies nebenan“.

Nirgendwo ist es so bunt, so vielfältig, fast könnte man sagen so schön, wie in einer blühenden Sommerwiese. Nirgendwo sonst leben mehr Tierarten auf engstem Raum zusammen. Man kann die Wiese durchaus mit einem tropischen Korallenriff vergleichen. Wo man hinschaut: buntes Leben. Dabei geht es bei all der Pracht eigentlich immer um „Liebe“.

Viele Arten von Vögeln, Heuschrecken, aber auch Zikaden und anderen Tieren haben jeweils ihre eigene, unverkennbare Melodie, um der Umwelt zu sagen „hier bin ich“ und damit Partner zur Fortpflanzung anzulocken. Der Film stellt die wichtigsten Wiesenvögel vor: Feldlerche, Brachvogel, Kiebitz und Braunkehlchen. Er zeigt wie sie im Frühling singen, brüten und ihre Jungen in dem Dschungel aus Gräsern und Kräutern groß ziehen.

Andere teilen ihre Bedürfnisse stumm, aber mit prächtigen Farben und erstaunlichen Formen mit. So locken manche Orchideen liebeshungrige Bienenmännchen mit Formen, Farben und Düften in die Irre. Die trickreiche Hummel-Ragwurz ahmt mit ihren Blüten Weibchen der Langhornbiene nach. Beim Versuch sich mit der Blüte zu paaren, bestäubt der gehörnte Bienenmann die Orchidee und bekommt „zum Dank“ nicht einmal etwas Nektar geschenkt.
Auch das zeigt der Film. Manche Tiere tarnen sich, um nicht gefressen zu werden, andere tarnen sich, um sich besser an ihre Beute anzuschleichen. In einem Lebensraum wie der Wiese lassen sich unendlich viele Facetten der Evolution beobachten, Anpassungen an ein kunterbuntes Miteinander. Dieses Zusammenspiel der Arten, die Abhängigkeit der Tiere und Pflanzen voneinander, macht die Blumenwiese zu einem Kosmos, in dem es unendlich viel zu entdecken gibt.

Dank neuester Technik und unter Einsatz eines erstklassigen Kamerateams eröffnet der Film einen völlig neuen Blick auf das heimische Naturspektakel. Gleichzeitig ist der Film, der von der Deutschen Wildtier Stiftung gefördert wurde, ein Aufruf zum achtsamen Umgang mit einem Lebensraum, dessen fortschreitender Rückgang schwerwiegende Auswirkungen haben könnte.

Kinostart in Deutschland und Deutschland: Läuft derzeit
Hier finden Sie den Trailer:

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