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Kino-Tipp: Pink Elephants

Wie weit gehen wir für unsere Träume? Wie leicht lassen wir uns manipulieren? Mit dieser Frage beschäftigt sich der Film: „Pink Elephants“, einer Dokumentation aus der Welt des Schauspiels.

Tanzen, Kriechen, Weinen, Lachen: Der amerikanische Schauspiel- und Erfolgscoach Bernard Hiller, der bereits mit Hollywood-Größen wie Cameron Diaz arbeitete, bringt in seinen Masterclasses hoffungsvolle Schauspieler an ihre körperlichen und emotionalen Grenzen. In ,Bernies‘ Kursen geben sich Freiheit und Selbstaufgabe, Individualität und Narzissmus die Hand. Hier wird der Blick in die menschliche Seele freigelegt.

»Your brain is a piece of shit!« Die Aussagen, mit denen Hiller seine Teilnehmer konfrontiert, treffen sie mit voller Wucht und haben doch ein klares Ziel: Selbstliebe im Angesicht der ungeschminkten Wahrheit. Kritik an sich selbst oder gar am Coach: unerwünscht! Denn im Rahmen von Hillers Methodik, die sich am Method Acting orientiert, ergründen die Teilnehmer ihre größten Ängste und Hoffnungen und sollen dabei ihrem ,Master‘ Hiller bedingungslos vertrauen.

Macht der Seelen-Striptease Hillers Schüler zu glücklichen Menschen und damit zu authentischeren Schauspielern? Don’t act, just be: Hier geht es um mehr als ums Spielen! Mit „Pink Elephants“ liefert Regisseurin Susanne Bohlmann einen Blick hinter die Kulissen des Traumberufs ,Schaupieler‘. Ein aufwühlender Dokumentarfilm über die unterschiedlichsten Wahrheiten zum Thema Glück, Erfolg, Freiheit, Manipulation und Liebe. Welchen Preis sind wir bereit, für unsere Träume zu zahlen?

Regisseurin Susanne Bohlmann: „Nach den ersten drei Stunden in Bernard Hillers Masterclass wurde mir schlagartig bewusst, wie wichtig dieser Film werden würde. Noch nie durfte jemand in solchen Workshops filmen und was dort passiert, wirft existenzielle Fragen auf, die nicht nur Schauspieler, sondern uns alle betreffen. Brauchen wir einen Führer? Wie viel Abhängigkeit ist gesund? Gibt es positive Manipulation? Sollten wir wirklich unser Gehirn komplett ausschalten, um allein unser Herz sprechen zu lassen? Sollte ein guter Lehrer nicht zur Selbstständigkeit erziehen? Wie funktioniert die Dynamik in einer Gruppe und wo ist die Grenze zwischen guter Führung und Machtmissbrauch?

Nach jeder Masterclass war ich klüger und dümmer zugleich. Ich war hingezogen und abgeschreckt. Vor allem aber habe ich diskutiert, manchmal lauter, manchmal leiser und immer wieder neu. Egal, wie ich zu Hiller und seinen Methoden stehe – er bewegte mich zum Nachdenken. Immer wieder habe ich mich dabei erwischt, wie ich über mein Leben und meine Träume nachgedacht habe, über die Möglichkeiten, die ich verpasst habe und über das wunderbare Gefühl, Menschen wirklich zu helfen.“

Kinostart in Deutschland: 15. November 2018
Hier finden Sie den Trailer:

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