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Kino-Tipp: „Tea with the Dames“

Angst vor dem Alter? Die verliert man, wenn die vier britischen Schauspielikonen Maggie Smith, Judi Dench, Eileen Atkins und Joan Plowright erlebt – und zwar beim Treffen zum Tee. Unnachahmlich, soviel Weisheit, Humor und Lebensfreude! Unser Kinotipp der Woche: „Tea with the Dames“.

Die vier außergewöhnlichen Freundinnen, die für ihre schauspielerischen Leistungen von der Queen zu „Dames“ geadelt wurden, treffen sich seit mehr als 50 Jahren immer wieder in einem Cottage zum Tee. Dort plaudern sie – very british – lustvoll und witzig über ihre Leben und den neuesten Klatsch, erinnern sich an alte Zeiten, ihre Erfahrungen am Theater, im Fernsehen und im Kino. Mit viel Humor erzählen sie freimütig und ohne jegliche Sentimentalität von ihren Anfängen auf der Bühne, von prägenden Erfahrungen, den Macken berühmter Berufskollegen und Ex-Ehemännern und vom Lampenfieber. Mit nicht immer ganz jugendfreien Sprüchen kommentieren sie pointiert die Widrigkeiten des Lebens, denn vor allem haben die geadelte Damen Spaß miteinander und ihr Lachen und Humor ist unwiderstehlich und hochansteckend.

Der mehrfach preisgekrönte Regisseur Roger Michell („Notting Hill“) durfte die vier von der britischen Königin mit dem Titel „Dame“ in den Ritterstand erhobenen Schauspielerinnen Eileen Atkins, Joan Plowright, Maggie Smith und Judi Dench beim Tee mit der Kamera begleiten: „Zusammen waren sie 342 Jahre alt, als wir drehten. Sie alle stehen im siebten Jahrzehnt ihrer Karrieren voller großer, oft epochemachender Momente auf der Bühne und auf der Leinwand.

Sie sind witzig, geistreich, scharfsinnig, ehrgeizig, sentimental, albern, intelligent, sarkastisch, cool, hinreißend, eindringlich, respektlos, ehrfurchtgebietend, alt – und gleichzeitig unglaublich jung.

Ein solcher Kreis von Freundinnen ist einmalig, und die einmalige Chance, sie zu beobachten, während sie um einen Tisch versammelt sind, und ihre rückhaltlosen, brillanten Gespräche und unglaublichen Anekdoten zu genießen, konnte ich mir nicht entgehen lassen.
Ich wollte, dass diese erstaunlichen Frauen das tun, worin sie allesamt Weltmeister sind: sich unterhalten, plappern und quatschen, sich erinnern, nachsinnen, fluchen und jubeln, loben und lachen. Der Film sollte so wirken, als ob wir sie ganz zufällig belauschten, als ob nichts geprobt wäre, als ob sie gar nicht wüssten, dass eine Kamera im Raum ist. Mein Ziel war eine intime filmische Reportage: nicht in Ehrfurcht erstarrt, nicht in höflicher Distanz oder ehrerbietiger Entfernung.“

Kinostart in Deutschland: 25. April
Hier finden Sie den Trailer:

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