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    Pascal Voggenhuber: Kinder der neuen Zeit

    Häufig wird mir die Frage gestellt, ob ich auch davon ausgehe, dass die heutigen Kinder medialer veranlagt sind. Ich bemerke, dass viele Eltern überfordert sind, wenn ihr Kind plötzlich von Verstorbenen oder unsichtbaren Freunden spricht. Der Autor Pascal Voggenhuber wird in letzer Zeit oft mit diesem Thema konfrontiert.

    Da ich mit diesem Thema immer wieder konfrontiert werde, habe ich mich dazu entschlossen, einen Onlinekurs darüber zu machen, der Eltern helfen soll, ihre Kinder besser zu unterstützen.

    Es ist absolut so, dass die Kinder von heute wieder empfänglicher fürs Außersinnliche sind. Doch sehe ich die Gründe viel einfacher als manche Kollegen. Ich betrachte die ganze Spiritualität sehr bodenständig. Ich halte nicht viel von dem Mythos der Indigo-Kinder oder Kristallkinder oder was für esoterische Label den Kindern oft aufgedrückt werden.
    Der Grund, weshalb Kinder heute vermehrt ihre Hellsinne aktiver haben, ist viel einfacher.
    Die Zeit hat sich geändert, die Menschheit ist heute viel offener. Die Kinder und Jugendlichen kommen mit der Spiritualität viel natürlicher in Berührung.
    Es ist noch keine 25 Jahre her, da galt Spiritualität als enorm verpönt. Da waren Menschen, die meditierten oder Yoga machten, eindeutig Sekten-Anhänger. Heute gehört es zum Mainstream.

    Medien, die Jenseitskontakte herstellten, galten grundsätzlich als Scharlatane oder geistesgestört. Heute ist es als Trauerverarbeitung anerkannt. Klar, es gibt immer noch Menschen, jene, die Nasen rümpfen, wenn man über Spiritualität spricht. Doch grundsätzlich ist die ganze Spiritualität im Alltag der Menschen angekommen.
    Dies liegt natürlich auch daran, dass heute die Spiritualität viel bodenständiger geworden ist und natürlich dadurch auch ernster genommen wird.
    Dies alles hat natürlich auch eine enorme Auswirkung auf unsere Kinder. Sie kommen viel natürlicher mit den spirituellen Themen in Berührung.
    Auch Eltern, die nichts mit Spiritualität am Hut haben, finden heute viel schneller Hilfe oder können sich im Internet informieren. Dies alles war früher nicht möglich. Deswegen war es für Menschen damals viel schwerer sich zu informieren, sich auszutauschen oder gar zu lernen. Heute hat jede normale Buchhandlung esoterische Literatur, dies war nicht immer so.
    Hier sehe ich den Hauptgrund, warum unsere Kinder offener bleiben können für das Außersinnliche. Die Kinder sind nicht medialer wie noch vor 100 Jahren, doch es wird durch die Erziehung viel weniger abtrainiert; deswegen können Kinder die außersinnliche Wahrnehmung oft natürlicher leben.

    Im Grunde musst du wissen, jedes Kind hat sensitive, mediale Fähigkeiten von Geburt an. So auch dein Kind.Ich empfinde es dennoch als wichtig, die Kinder nicht mit spirituellen Praktiken und Übungen zu überfordern. Oft sehe ich Eltern, die wollen unbedingt die Hellsinne von ihren Kindern aktiv halten und fördern. Es ist ihr Wille, ihr Ego und nicht der Wunsch vom Kind. Dies halte ich nicht für sinnvoll. Oft erreicht  man auch eher das Gegenteil. Falsche Förderung führt Kinder eher in die Fantasie und Ängste hinein.
    Ich halte es aber für sinnvoll, die Kinder zu unterstützen, die es wollen, oder die Kinder zu unterstützen, bei denen die außersinnliche Wahrnehmung unter anderem Angst macht. Man darf natürlich nie vergessen, dass häufig, wenn Kinder zum Beispiel nicht schlafen können oder schwarze Gestalten sehen, dies in Wirklichkeit nicht außersinnliche Wahrnehmung ist, sondern ihre Ängste, die sich so zeigen. Viel zu oft fragen Eltern: „Mein Kind sieht Verstorbene und hat Angst, was soll ich machen?“

    Es gibt eine ganz einfache Übung, um zu testen, ob es sich wirklich um eine außersinnliche Wahrnehmung handelt oder um normale Ängste oder Fantasie. Wenn dein Kind sagt: „Da ist ein Mann oder Frau im Zimmer!“ Dann sage zum Kind: „Oh, davor musst du keine Angst haben. Doch wir schicken ihn weg, weil du jetzt schlafen musst!“
    Dann sage laut oder in Gedanken: „Ich bitte alle Verstorbenen oder Geistführer, sie sollen den Raum verlassen.“ Ist jetzt für das Kind alles in Ordnung, dann hat es wirklich einen Verstorbenen oder Geistführer gesehen. Sagt es Dinge wie: „Er ist immer noch da! Er will nicht gehen!“ oder Ähnliches. Dann sind es Wahrnehmungen, die oft durch Ängste ausgelöst werden, oder sich das Kind darüber Aufmerksamkeit erhofft.

    Denn, wenn wir Verstorbene oder Geistführer bitten zu gehen, tun sie dies immer! Dazu braucht es keine verrückten esoterischen Rituale. Es gibt auch keine Verstorbenen, die nicht im Licht sind oder irgendwo in einer Zwischenwelt festhängen. Es sind immer liebevolle Besucher, oft Opa oder Oma, die ihren Engel besuchen wollen.
    Das Thema Jenseits und Leben nach dem Tod ist enorm komplex, doch wenn es dich genauer interessiert, dann kann ich dir mein Buch: „Nachricht aus dem Jenseits 2.0“ empfehlen.

    Falls dein Kind Wahrnehmungen hat, dann gehe so natürlich wie möglich damit um. Höre ihm zu, gib ihm ein gutes Gefühl. Doch achte darauf, dass du nicht zu viele Fragen stellst. Denn dies kann das Kind je nach Alter eher dazu bringen, dass es sich in Fantasien verliert, weil es antworten möchte.

    Je natürlicher du mit den Wahrnehmungen deines  Kindes umgehst, umso normaler ist es fürs Kind. Wenn du keine Angst hast, dann wird dies dein Kind bemerken und sich auch sicher fühlen. Du brauchst keine Angst haben, es ist eine natürliche Gabe und sie wird sich natürlich entwickeln, wenn du natürlich mit deinem Kind umgehst.
    Es ist eine spannende Reise.

    Das neue Buch von Pascal Voggenhuber: „Deine Geistführer sind bei dir. Wie du mit dienen unsichtbaren Begleitern aus der geistigen Welt Kontakt aufnehmen kannst“
    ISBN NR. 978303933 0409 Giger Verlag.
    Erhältlich auch unter: www.mondhaus-shop.de

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