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Vom Zauber der Rauhnächte

Rauhnächte, nur stille Tage zwischen Weihnachten und dem neuen Jahr? Viel mehr als das, sagt unsere Autorin Daniela Hutter.

Das Ende des Jahres naht. Ich blicke zurück auf die vergangenen Monate und erinnere mich an die Ereignisse, die Begegnungen des Jahres. In der Rückschau erkenne ich, wie viele Geschenke mir das Leben gemacht hat. Manchmal erscheint es mir, als ob sich ein „Wunschkonzert“ über das Jahr erfüllt. Ich wünsche und mein Leben spielt die entsprechende Melodie. Doch wie ich mit erfülltem Herzen so auf die Details meines Leben schaue, erkenne ich auch, dass ein Großteil davon einen gemeinsamen Nenner hat. Die Idee, der Gedanke, der Impuls, der Beginn – immer wieder war der Anfang zu all dem Großen in meinem Leben in seinem Ursprung während der Zeit der Rauhnächte. Die Rauhnächte sind jene Tage, um die Weihnachtszeit bis hinein in das neue Jahr. Sie bieten in ihrer Energiequalität ein ganz besonderes Feld an.
Mond- und Sonnenkräfte sind in dieser Zeit sehr schwach, halten sich zurück. Die Tage liegen am energetisch neutralsten Punkt des Jahres. Alles kommt zur Ruhe, die Energie hält still. Es ist, als ob auch in der energetischen Zeitrechnung die Uhr angehalten wird, selbst wenn uns die irdische Welt als sehr hektisch und dynamisch erscheint. Daraus ergibt sich ein leichter Zugang in unser Unterbewusstsein, hinein durch „gelüftete Schleier“ in der Wahrnehmung zur Anderswelt. Dies bedeutet, dass es uns leichter fällt, unserer Seele zu lauschen, die eigenen Wege und die eigene Bestimmung zu erkennen, Antworten auf die Fragen des Lebens zu ergründen und zu erhalten. Zudem sind es die universellen Energien, die Kräfte der Planeten und Tierkreiszeichen, die uns während dieser Tage begleiten und unterstützen, die eigene Wahrheit besser zu erkennen.

Die Zeit der Rauhnächte errechnet sich aus der Differenz zwischen dem Jahr des Sonnenumlaufs (365 Tage) und der Dauer des Mondumlaufs (= 12 bzw. 13 x 29,5 Tage). Die zeitliche Lücken verbindet das bewegliche Mondjahr mit dem festgelegten Sonnenjahr und bringt die unterschiedlichen Zeitmessungen miteinander in Einklang. Die Rauhnächte bringen mit ihrer Zeitqualität die beiden Kräfte in Balance. Die Rauhnächte repräsentieren das kommende Jahr. Jeder einzelne Rauhnachtstag steht mit seinen 24 Stunden in Verbindung mit einem ganzen Mondmonat des neuen Jahres. Bewusstseinsrituale während „dieser Zeitbrücke“ ermöglichen es, dass wir uns energetisch mit allen Tagen des kommenden Jahres verbinden, und fühlend wahrnehmen, welcher Samen da schon in unser Leben gelegt wurde. Wir spüren, dass es die Kraft der Intention und die Ausrichtung der eigenen Schöpferkraft ist, die den Keimling nährt. Auch die Spirits, Engel und sonstige helfende Wesen, die während der Rauhnachtszeit besonders leicht erreichbar sind, unterstützen uns bei der Verwirklichung unserer Wünsche und Visionen.

Wünsche und Visionen sind Erinnerungen unserer Seele an das Mehr für unser Leben. Sie haben die Bestimmung, wahr zu werden. Wenn wir verstehen, während dieser Tage Zugang zu den Energien der Rauhnächte zu finden, installieren wir quasi ein inneres Programm, das unseren Lebensplan unterstützt. Auf diese Weise werden wir selbst zum Schöpfer unseres Lebens – alles wird möglich sein. Während der Rauhnächte wird unsere Energiepotential von den natürlichen Kräften gereinigt, harmonisiert und gestärkt. Dies kann vom Brauch des Räucherns unterstützt werden.

Die Rauhnächte stehen uns auch zur Verfügung, um zu bereinigen, was in den letzten 12 Monaten geschah. Dafür bieten sich die ersten Nächte an. Die Tage von Wintersonnwende bis Weihnachten sind die Zeit, um das vergangene Jahr noch einmal Revue passieren zu lassen. Alles, was uns belastet, was nicht zu uns gehört, können wir ganz bewusst in einem Ritual loslassen. Zwischen Weihnachten und Silvester bereiten wir den Boden auf für Neues. So entsteht ein Fundament mit neuer Harmonie im Innen wie im Außen. Zu Silvester schaffen wir bewusst die Basis für das kommende Jahr. Wir laden das Glück ein, neue Energien (Vorsätze), und verankern sie mit Glücksbringern und Glückwünschen. Neujahr steht für Neubeginn. Während der Tage nach Neujahr bis zum Dreikönigstag gilt es nun, die Kräfte zu mobilisieren und sie zu fokussieren, sodass sie uns im neuen Jahr zur Verfügung stehen. Dazu laden wir Schutz und Segen der himmlischen Welt ein. Auch diese Energie lässt sich verankern, z. B. mit schützenden Gegenständen und Glücksbringern (Türkranz, Hufeisen …)

Lesen Sie mehr über den Zauber der Rauhnächte im ENGELmagazin Januar/ Februar 2019.

 

Über die Autorin

Über die Autorin

Daniela Hutter ist dreifache Mutter, Ehefrau, Autorin, Coach und Unternehmerin und führt mit ihrem Mann eine Druckerei in Tirol. Als Autorin schreibt sie Bücher, Artikel für Zeitschriften und Kolumnen für das Engelmagazin und Vita und bereichert die internette Welt mit ihren Blogtexten. Daniela Hutter gilt als Expertin für Frauenthemen, doch bietet sie ihre Arbeit auch gemischten Gruppen an. In ihren Seminaren zeigt sie Wege auf, um aus den begrenzenden Mustern auszusteigen, limitierende Glaubenssätze aufzulösen und sich ein Leben entsprechend des eigenen Lebensplans zu gestalten und es mit mehr Glück und Lebensfreude zu füllen.
www.danielahutter.com

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