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Yoga für Faule: Mudras für die Hände

Die weltweit bekannte Yoga-Lehrerin Swami Saradananda bringt uns die Mudras nahe, Finger-Yoga.

Mudras – das ist eine Art Yoga, aber nur mit den Händen. Yoga für Faule eben. Es weckt versteckte Energien und kann neues Glücksgefühl vermitteln.
Anders als unsere herkömmlichen Yogaübungen, die man am besten mit einem Lehrer praktiziert, sind Mudras einfach zu erlernen und können ohne Risiken allein ausgeführt werden.
Wirklich jeder kann von ihnen profitieren, von Kindern mit Lernschwäche bis zu älteren Menschen mit eingeschränkter Beweglichkeit.
Es findet sich immer ein freier Moment für die Mudra-Praxis: beim Warten auf den Bus, in einer Arbeitspause oder beim Fernsehen.
Mudras sind besonders wertvoll, weil sie das gesamte Wohlbefinden steigern und dabei helfen, versteckte Energiereserven anzuzapfen.
Die Praxis stärkt auf körperlicher Ebene die Beweglichkeit und das Gleichgewicht sowie mental die Konzentration.
Auf emotionaler Ebene helfen Mudras bei Vergebung und Mitgefühl. In Kombination mit Yoga und Meditation fördern sie tiefe Ruhe und inneren Frieden.

Die Mudras bieten praktische Techniken, um all dies zu erreichen – alles, was Sie dafür brauchen, sind Ihre Hände.

GARUDA-MUDRA: Die Geste gegen Erschöpfung

Diese zweihändige Mudra wird oft im indischen Tanz verwendet; sie ist mit der Kraft der Freiheit und der Fähigkeit, neue Situationen zu erfahren und Verantwortung für das Leben zu übernehmen, verbunden. Die Mudra aktiviert den Blutkreislauf, bringt die Energie ins Gleichgewicht und hilft gegen Erschöpfung und Stimmungsschwankungen. Die Garuda-Mudra am besten 3-mal täglich 40 Tage lang praktizieren, dann werden Sie merken, wie Sie die Strömungen des Geistes und Stimmungen besser kontrollieren können. Sie wirkt positiv gegen Stresssituationen, wenn die Atmung erschwert ist. Besonders kraftvoll ist sie zudem im Herbst, wenn die Vata-Energie häufiger aus dem Gleichgewicht gerät.

 

Über die Lehrerin

Über die Lehrerin

Swami Saradananda ist eine international bekannte Yoga- und Meditationslehrerin. Sie arbeitete fast 30 Jahre als Leiterin des International Sivananda Yoga Vedanta Center in New York, London und Delhi. Später war sie unter anderem als spirituelle Lehrerin des Yoga Vidya Zentrums (mit einem umfassenden Angebot von Yogakursen, Workshops und Yogalehrerausbildungen in 80 deutschen Städten) tätig. Heute lebt Swami Saradananda in London, lehrt weltweit Yoga und leitet Pilgerreisen nach Indien.
www.flyingmountainyoga.org

 

Foto: Shutterstock

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