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Gute Laune ist Gewohnheit

Schon wieder so ein Morgen, alles grau. Draußen die Wolken, drinnen im Herzen die Laune. Stop! Das geht auch anders, ganz anders. Die Yogalehrerin Sharon Gannon zeigt, wie Ihr Morgen zum Lichtblick wird, an dem Sie dankbar aufwachen, voller Neugier aus dem Bett kommen und vor allem nicht schon wieder jammern.

Jeder neue Tag gibt uns die Gelegenheit, uns darauf zu besinnen, wer wir wirklich sind – und auf unsere göttliche, ewige Verbindung mit der höchsten Kraft. Dankbarkeit erweckt Demut, und Demut führt zur Erleuchtung. Wie Sie Ihren Morgen beginnen, wird Ihren ganzen Tagesablauf beeinflussen. Wenn Sie darin Güte erfahren und geben möchten, ist es ideal, sich bereits beim Aufwachen an den Ursprung der Güte zu erinnern.

Die Übung in Dankbarkeit
Sprechen Sie nach dem Aufwachen, noch im Bett liegend, laut oder im Stillen ein Gebet, das Dankbarkeit für Ihr Leben ausdrückt, Dankbarkeit für die Gelegenheit, sich an Gott zu erinnern, und den Wunsch, mitfühlend mit anderen umzugehen.
Option 1: Danken Sie Gott zum Beispiel so für diesen Tag: „Alles, was ich heute tue, jede Handlung widme ich dir. Möge dein Segen in dieser Welt zunehmen.“
Option 2: Chanten Sie das Sanskrit-Versprechen auf Deutsch: „Mögen alle Wesen überall glücklich und frei sein und mögen meine Gedanken, Worte und Handlungen dazu beitragen.“ Option 3: Bitten Sie Ihr höheres Selbst, Sie zu seinem oder ihrem Instrument zu machen. Formulieren Sie etwa so: „Mach mich zu einem Werkzeug deines Willens. Nicht mein, sondern dein Wille geschehe. Befreie mich von Wut, Eifersucht und Angst. Fülle mein Herz mit Freude und Mitgefühl.“ Option 4: Drücken Sie Dankbarkeit für die Lehrer in Ihrem Leben aus. Erinnern Sie sich an deren Verdienste für Sie und andere Lebewesen. Sprechen Sie die Namen dieser Lehrer aus und danken Sie dafür, dass sie Ihnen begegnen durften.

Die Übung in Mitgefühl
Lassen Sie das Bild von jemandem, den Sie kennen, in Ihrem Geist entstehen. Sagen Sie, während Sie einatmen, still: „Segen und Liebe für …“, und während Sie ausatmen ebenso still den Namen dieser Person. Konzentrieren Sie sich weiterhin auf sie oder erlauben Sie anderen Menschen, in Ihr Bewusstsein einzutreten. Versuchen Sie während des Segens, sich die betreffende Person freudvoll und von Licht umgeben vorzustellen. Option 1: Bleiben Sie nach dem Aufwachen im Bett liegen und verteilen Sie mit geschlossenen Augen so viel Segen an so viele Menschen, wie Sie vor dem Aufstehen geben können. Option 2: Sitzen Sie bequem in einer meditativen Haltung. Verwenden Sie einen Timer, um sich ohne Gedanken an die Zeit auf die Segenswünsche konzentrieren zu können. Stellen Sie den Timer ein und sitzen Sie für die Dauer der gewünschten Zeitspanne, in der Sie Segenswünsche aussprechen wollen, ruhig und entspannt. Option 3 (etwas mystischer): Verwenden Sie eine Mala (Gebetskette). Halten Sie die Mala mit Ihrer rechten Hand. Während Sie eine Perle nach der anderen mithilfe des Daumens über Ihren Ringfinger gleiten lassen, konzentrieren Sie sich auf die Person, die Sie mit Segen versehen wollen. Entscheiden Sie vorab, wie viele Runden Sie mit der Mala beten wollen.

Über die Autorin

Über die Autorin

Sharon Gannon ist eine der profiliertesten Yogalehrerinnen der Welt, darüber hinaus auch Autorin, Tänzerin, Musikerin und Malerin. Zusammen mit David Life begründete sie 1984 in New York City die Jivamukti Methode, die in hohem Maße für die Verbreitung des Yoga im Westen sorgte. Jivamukti hat sich weltweit und besonders in Deutschland mit renommierten und beliebten Yoga-Studios etabliert.
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