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    Karina Wagner: Schatten und Licht

    Bevor Karina Wagner beginnt, darf sie dir eine Umarmung schenken. Vielleicht schließe kurz die Augen und atme tief ein, und dann atme tief aus. Und schenke dir einen Augenblick Stille. Und in der Stille sehe ich dich, umarme dich und fühle dich Herz an Herz. Denn ich weiß, wie schwer momentan die Zeit für viele von uns ist.

    Wir stehen als Menschheitsfamilie an einer Schwelle, wo das Neue noch nicht richtig greifbar ist und das Alte lauter und härter um sein Vorrecht kämpft als jemals zuvor. Denn das Alte, Dunkle weiß, dass seine Zeit zu Ende geht, auch wenn es gerade noch einmal sein hässlichstes Gesicht, die Fratze des Krieges zeigt. Dieser Prozess des Wandels ist sehr anstrengend, zumal wir in unseren Wahrnehmungen immer sensitiver werden. Wir durchleben – jeder von uns auf seine Art – innere Kämpfe. Die Energien holen alle unverarbeiteten Anteile in uns hoch, um alles, was uns in der heutigen Zeit nicht mehr dienlich ist, zu transformieren.

    Ich spüre, wie bei vielen von uns (inkl. mir) Schattenanteile überall auftauchten, Anteile, die im Verborgenen ruhten. Jetzt wo die Erde sich in ihrer Schwingung erhöht, kommen genau diese Schattenanteile zum Vorschein. Jetzt fühlten sie sich von dieser besonderen Energie eingeladen, um gesehen zu werden – und dadurch heilen zu können. Schatten ist ja nichts schlimmes, Schatten zeigt uns einfach die Dunkelheit auf. Wenn wir unseren Schatten liebevoll begegnen, kann so viel Altes heilen. In jedem Schatten ist eine Menge an Chancen enthalten. Chancen, die Verborgenes ans Licht bringt, die Hartes weich werden und Heilung geschehen lassen.

    Bevor ich beginne, darf ich dir eine Umarmung schenken. Vielleicht schließe kurz die Augen und atme tief ein, und dann atme tief aus. Und schenke dir einen Augenblick Stille. Und in der Stille sehe ich dich, umarme dich und fühle dich Herz an Herz. Denn ich weiß, wie schwer momentan die Zeit für viele von uns ist.

    Wir stehen als Menschheitsfamilie an einer Schwelle, wo das Neue noch nicht richtig greifbar ist und das Alte lauter und härter um sein Vorrecht kämpft als jemals zuvor. Denn das Alte, Dunkle weiß, dass seine Zeit zu Ende geht, auch wenn es gerade noch einmal sein hässlichstes Gesicht, die Fratze des Krieges zeigt. Dieser Prozess des Wandels ist sehr anstrengend, zumal wir in unseren Wahrnehmungen immer sensitiver werden. Wir durchleben – jeder von uns auf seine Art – innere Kämpfe. Die Energien holen alle unverarbeiteten Anteile in uns hoch, um alles, was uns in der heutigen Zeit nicht mehr dienlich ist, zu transformieren.

    Ich spüre, wie bei vielen von uns (inkl. mir) Schattenanteile überall auftauchten, Anteile, die im Verborgenen ruhten. Jetzt wo die Erde sich in ihrer Schwingung erhöht, kommen genau diese Schattenanteile zum Vorschein. Jetzt fühlten sie sich von dieser besonderen Energie eingeladen, um gesehen zu werden – und dadurch heilen zu können.
    Schatten ist ja nichts schlimmes, Schatten zeigt uns einfach die Dunkelheit auf. Wenn wir unseren Schatten liebevoll begegnen, kann so viel Altes heilen. In jedem Schatten ist eine Menge an Chancen enthalten. Chancen, die Verborgenes ans Licht bringt, die Hartes weich werden und Heilung geschehen lassen.
    Natürlich kann Schatten auch etwas ganz Schönes sein, wenn zum Beispiel die glühende Sommersonne am Himmel leuchtet. Dann sind wir froh, wenn wir ein schattiges Plätzchen finden. Aber diesen Schatten meine ich nicht. Mit Schatten sind die unangenehmen dunklen Teile in uns gemeint. Die Orte, wo wir uns am liebsten nicht mehr hinbewegen möchten. Da wo kaum Licht ist, da wo die Liebe fehlt.

    Gerade merke ich selber, wie schwer es mir fällt über Schatten zu schreiben. Viel lieber würde ich nur über das Licht und die Liebe schreiben. Da gleiten meine Finger federleicht über die Tastatur. Beim Thema Schatten halten sie immer wieder inne und es ist schwer, in einen gleichmäßigen Schreibrhythmus zu kommen, und mein Verstand findet viele Ablenkungsmanöver.
    Und mir kommt dabei ein Satz von wie Marianne Williamson in den Sinn: „Es ist unser Licht, das wir fürchten, nicht unsere Dunkelheit.“ Warum dem so ist? Nun ich glaube, weil wir unser Licht und das der Menschen, die uns umgeben, erst dann wirklich lieben und erfassen können, wenn wir nicht nur über, sondern vor allem in unsere eigenen Schatten springen.

    Und jeder von uns hat seine Schatten- und Lichtseiten in sich. Schließlich leben wir in einer dualen Welt. Wenn wir aber versuchen, die Schattenseiten zu verdrängen oder zu verstecken, dann werfen sie ihren Schatten auf das Licht unserer eigenen Göttlichkeit.

    Auch im Außen haben sich die Schatten so lange versteckt und zeigen sich jetzt immer offensichtlicher, um im Licht der neuen Welt gesehen und erlöst zu werden. Alles ist einst aus Licht entstanden und darf nun wieder zu Licht werden. Und darum geht es in dieser Zeit.

    Und auch darum, dass wir unseren Schatten in Liebe annehmen dürfen, um noch heller zu leuchten. Allzu gerne neigen wir dazu, unser Augenmerk derart auf eine Seite zu richten, dass wir die andere Seite nicht mehr wahrnehmen. Welche Seite das ist, das hängt von uns selbst ab. Einige flüchten ins „Licht“, andere verfallen immer mehr der Negativität.

    Es tut mir persönlich gerade sehr gut zu akzeptieren, dass wir in einer Dimension leben, die sich eben durch diese Polarität auszeichnet.

    Vor ein paar Tagen habe ich einen Newsletter bekommen, da stand: Spiritualität ist deine Rettung. Bist du erst einmal wahrhaftig spirituell, so wirst du nie mehr traurig sein.
    Es stand auch weiter darin: Hast du erst einmal gelernt, wie du deine Wünsche richtig formulierst, so wirst du nie wieder im Mangel leben.
    Und weiter: Positiv Denken ist dein Gamechanger. Erreichst du ein Level in deinem Leben, indem du noch nur positiv denkst, dann wirst du nie mehr unglücklich sein.
    Alles ganz einfach, oder? Aber das ist für mich einfach nicht die Wahrheit. Auch wenn ich selber lange so gedacht habe, so hat mir diese Zeit des Wandels meine rosa Schleier liebevoll gelüftet. Licht und Liebe zu üben, die Gedanken zu kontrollieren und zu lenken, ist eine wunderbare und hocheffektive Praxis!

    Aber ACHTUNG: Es ist ein großer Unterschied, ob du den Gedankenfokus auf Positives legst, um das Leben in eine positive Richtung zu lenken, oder ob du dich lieber auf Positives konzentrierst, um von unangenehmen Themen abzulenken. Wenn wir Themen unterdrücken, werden sie im Regelfall noch schlimmer. Sie sind dann wie kleine Kinder, die dir unbedingt etwas sagen wollen. So wächst der Eisberg unserer Schatten unter der Wasseroberfläche weiter, und wir treiben unkontrolliert – oder besser unwissend –
    durchs Leben.

    Viele Menschen glauben, spirituell zu sein bedeutet „immer positiv sein“. Nur Licht und Liebe, keine Dunkelheit. Dies ist etwas, was mich erst die letzten zwei Jahre gelehrt haben. Dass spirituell zu sein für mich bedeutet: bewusst sein, achtsam, wahrnehmend, liebend, ganzheitlich.

    „Bewusst sein“ ist etwas ganz anderes als „positiv sein“, denn es schließt alle Wege mit ein, auch die schmerzlichen und dunklen. Dafür braucht es das Authentischsein, das beides, sowohl die Positivität als auch die Negativität, erlaubt.

    Das Dunkel gehört dazu, will in und um uns wahr- und angenommen werden.
    Je mehr Licht auf die Erde strömt, je mehr werden wir uns dem dunklen harten Schatten bewusst. All die lieblosen, harten, dunklen Geschichten kommen mehr und mehr zum Vorschein. Egal ob bei uns selbst oder im gesamten Weltgeschehen. Das Licht bringt es hervor, ungeschminkt und klar.

    Engelwege

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