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    Lars Muhl: Sei still und umarme dein Selbst!

    „Was unterscheidet diese Zeit, in der wir momentan leben, dieses aktuelle Feld in der Gegenwart des Seins von dem, was bereits war und von dem, was noch kommen wird?“, fragt sich Lars Muhl. Bewegen wir uns gedanklich im Außen, so finden wir eine Unmenge an Ideen und Visionen und die dazugehörigen Bewertungen und Strategien.

    Wir finden Hilfestellungen, um dem äußeren Sein und den alltäglichen Situationen zu begegnen. Vielleicht finden sich darunter sogar einige Perlen, die gerade jetzt von großem Wert wären. Jedoch ist dieser Ansatz eine Ausrichtung, die mir schon mein ganzes Leben lang fremdartig war. Und selbst wenn ich sie intellektuell nachvollziehen kann, ist sie mir aus tiefstem Herzen unverständlich. Durch alle Zeiten hindurch, wie auch immer sie uns erscheinen mögen, gab und gibt es für mich nur eine Ausrichtung: Das Wahrnehmen der Göttlichkeit. Das Wahrnehmen der inneren Gegenwart des göttlichen Seins in uns.  Was auch immer die Wellen der Gezeiten in unser tägliches Erleben spülen, diese Hingabe, diese Aufmerksamkeit, dieses Erinnern wird uns alle Räume öffnen, die wir zu betreten wünschen. Es wird uns alle Führung offenbaren, die wir benötigen. Es wird uns alle Geborgenheit spüren lassen, die sich unsere Persönlichkeiten wünschen und das Vertrauen in unseren Weg wie ein strahlendes Licht in uns leuchten lassen. Und es lässt all unsere Liebe aus dem innersten, heiligsten Raum unseres Herzens fließen, hinaus aus unserem tiefsten Sein in die Welt, die sich durch uns und unsere Qualitäten in immerwährender Veränderung befindet.

    Was bleibt also zu tun, um dieses Sein, das ich die Göttliche Gegenwart nenne, zu erleben? Kann ein Tun überhaupt zum Sein führen? Absolut, denn Tun und Sein sind ineinander verflochten, verschmolzen, wie zwei Seiten einer Münze. Wer nur auf eine Seite schaut, sieht nur genau diese. Wer jedoch die Münze als Ganzes sieht, schwingt in der Gegenwart von beiden. Möge jetzt die Zeit sein, in der wir ihn bewusst erleben und mit unserem wahrnehmenden inneren Sein füllen. Vergiss nie, dass wir dazu bestimmt sind, Heiler, Dichter, Geschichtenerzähler, Tänzer und Sänger zu sein. Singe und höre dein Sein singen. Segne, und spüre den Segen durch dich strömen. Lache, und fühle jede Zelle in Dir tanzen. Sei still und umarme dein Selbst und fühle, wie auch die Liebe und der Frieden der Gegenwart dich in ihre Arme schließen. Ich freue mich schon sehr darauf, im November beim 15. Internationalen Engelkongress genau das mit euch zu erleben. Den Schritt vom Tun zum Sein. Gemeinsam werden wir ins Sein kommen. Durch singen und tonen, und durch das Praktizieren eines uralten Essener Gebetes, mit dem wir die Qualitäten von den Erzengeln Michael, Gabriel, Rafael und Uriel, der Shekina, Yeshua und Maria Magdalena manifes­tieren, werden wir um uns einen heiligen Kreis der Heilung entstehen lassen – die göttliche Gegenwart.

     

    Lars Muhl ist Autor, Musiker und Mystiker. Die Aramäische Sprache, die Sprache der Engel, verstehen zu lernen, war für ihn ein herzöffnender Prozess. Als er von dem Seher Calle de Montségur von einer mysteriösen Krankheit geheilt wurde, wurde er zunächst sein Schüler und schließlich selbst ein Seher.

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