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    Werner & Andrea Buchberger: Wie der Wald unsere Zukunft retten kann

    Im Wald spiegelt sich für Werner & Andrea Buchberger die Problematik unserer Gegenwart. In dem neuen Buch „Wald und Mensch im Zeitenwandel“ zeigen sie auf, wie untrennbar unser Schicksal mit der Natur verbunden ist. Wir sind alarmiert von den Notsignalen der Natur, hören die Hilferufe des Waldes. Aber tun wir, was nötig ist?

    Sind wir bereit für ein neues Denken? Akzeptieren wir den notwendigen Wandel in unserer Gesellschaft? Von unserer Antwort hängt unsere Zukunft, die Zukunft des Planeten und die Zukunft unserer Kinder ab.

    Der Wald braucht dringend Hilfe. Und er nimmt uns in die Pflicht, macht uns ein letztes Angebot: Rettet mich, damit ihr euch selbst rettet! Eine unmissverständliche Botschaft. Also, was tun? Es reicht nicht, da und dort ein wenig an der CO2-Schraube zu drehen und genauso wenig reicht es, die Wunder des Waldes zu beschwören. Das alles ist wichtig, aber es wird die Situation nicht grundlegend ändern. Wir Menschen müssen unser Verhältnis zur Natur überdenken und völlig neu definieren.

    Jetzt ist es an der Zeit, zu erkennen, dass die alten Denkweisen und Vorgangsweisen nicht mehr funktionieren. Stille ist der Stolz des Waldes und doch ist sein Hilferuf unüberhörbar. Und auch der Ruf nach einem Wandel. Ja, um Wald und Natur zu retten, müssen wir uns Herausforderungen und Lernprozessen stellen. Wir brauchen eine neue Achtsamkeit und mehr Mitgefühl gegenüber unserer Umwelt, der Natur und der Vielfalt ihrer Bewohner. Wir brauchen den bewussten Verzicht auf Gewohnheiten und Bequemlichkeiten, die auf Kosten der Natur gehen. Wir brauchen ein neues Denken nicht nur der Natur gegenüber, sondern auch in der Gesellschaft.
    Vor allem aber brauchen wir die Bereitschaft, gemeinsam für die Zukunft und die Zukunft unseres Planeten den notwendigen Beitrag zu leisten. Und wir brauchen den Mut, Wirtschaftswachstum zu hinterfragen, wenn es die Lebensräume von Menschen und Tieren gefährdet. In meiner 40-jährigen Tätigkeit als Förster habe ich die herrlichen Wunder des Waldes erfahren. Aber ich musste auch erleben, wie der Wald immer mehr zum Opfer rein ökonomisch orientieren Denkens wurde. Deshalb ist es höchste Zeit umzudenken. Gerade lehrt uns eine Pandemie, viele Dinge im Leben neu zu bewerten. Vielleicht ist das ja ein schicksalhafter Anstoß, um uns alle zum großen Wandel zu bewegen.

    Es ist eine große Chance für den Wald und gleichermaßen auch für uns. Wenn wir die Botschaft des Waldes verstehen und den notwendigen Wandel akzeptieren, retten wir viel mehr als den Wald. Wir retten unsere Zukunft. Fragen wir also, frei nach John Kennedy, was wir für den Wald tun können und nicht, was der Wald für uns tun kann. Viel zu lange haben wir uns darüber Gedanken gemacht: „Wie kann ein Wald in möglichst kurzer Zeit, einen möglichst hohen Ertrag erzielen!“ Eine der Antworten war kurz und präzise, sie hieß „Fichte“! Mit den Auswirkungen dieser Denk- und Handlungsweise kämpfen wir nun seit vielen Jahren.
    Doch es geht darum: Wie können wir diesen Entwicklungen positiv entgegensteuern? Wie sieht der Wald der Zukunft aus? Was können wir tun, um die Wälder hilfreich zu unterstützen? Welche positiven Perspektiven und Möglichkeiten gibt es?
    Achtsamkeit, Mitgefühl und offen sein für eine neue Welt, die durch unsere Herzen gestaltet wird, ist der neue Weg!

    Denken wir uns jetzt den Wald der Zukunft und senden diese Gedanken aus! Schließe deine Augen, spüre dich in dein Herz hinein und fühle: Wie sieht der Wald der Zukunft für dich aus, sodass er sich für alle stimmig und liebevoll anfühlt? Um diese Vorstellungen zu unterstützen, möchte ich dir ein paar praktische Beispiele bringen, wie Visionäre weltweit durch Wiederbewaldung scheinbar Unmögliches wieder möglich gemacht haben. Auf die Frage, wie wir der Erde helfen und dem Klimawandel entgegenwirken können, gibt es eine klare Antwort: Bäume pflanzen und die Erde wieder begrünen! Dadurch, dass wir Menschen im Laufe der Zeit große Teile der Erde abgeholzt und gerodet haben, entstanden durch die fortschreitende Erosion immer größere vegetationsfreie Flächen.
    Die damit verbundene steigende Verdunstung, die Austrocknung, die Verkarstung und die beginnende Wüstenbildung in diesen Regionen schreitet immer weiter voran. So entstanden weltweit riesige Wüstengebiete, Steppenlandschaften und verkarstete Landschaftsteile. Damit verbundene Auswirkungen wie das Steigen der regionalen und weltweiten Temperaturen und das Sinken des Niederschlags beschleunigen einen fatalen Kreislauf, der die Klimaerwärmung vorantreibt, mit den negativen Begleiterscheinungen für Mensch und Tier.

    Letztendlich werden große Landschaftsgebiete unbewohnbar gemacht und Menschen verlassen diese Gegenden. Die Wissenschaft kam vor kurzer Zeit auf die geniale Idee, wie wir diesen Prozess stoppen können durch Bäumepflanzen. Es ist dies bei näherer Betrachtungsweise keine neue Idee, sondern ein positiver Trend, den glücklicherweise weltweit schon viele Menschen praktizieren. Viele Ökopioniere haben dies erkannt und setzen ihre Visionen einer begrünten Erde um. Viele weltweite Projekte zeigen, dass durch Begrünung, durch Aufforstung mit Pionierpflanzen und Geduld eine Wiederbelebung des Bodenlebens, fantastische Resultate erzielt werden können. Doch es gibt auch noch eine zweite Sichtweise auf die Natur und unsere Wälder, eine aus der Sicht der feinstofflichen Bewohner, die wir den Lesern unseres Buches näherbringen möchten.

    Gemeinsam mit meiner Frau, die besonders über ihre mediale Tätigkeit Zugang zu den Naturwesen und verschiedenen feinstofflichen Bewohnern des Waldes hat, möchten wir dir unsere Erfahrungen und Informationen auch über diese Ebenen in verständlicher Form näherbringen. Dieses Buch versucht, neue Modelle und Möglichkeiten aufzuzeigen, wie wir in Zukunft dem Wald und seinen Bewohnern begegnen und mit ihnen gemeinsam leben sollten. Wir möchten dir beide Welten, beide Realitäten über den Wald mit all seinen Bewohnern näherbringen. Zum näheren Verständnis versuchen wir dich zuerst an unseren speziellen Wahrnehmungen teilhaben zu lassen.

    Versuche dir Folgendes vorzustellen: Du gehst durch den Wald, durch die Natur und nimmst über deine Sinne, über dein Sehen, Hören, Fühlen und Riechen verschiedene Dinge wahr, die außerhalb der normalen, menschlichen Realität sind. Du spürst Berührungen, nimmst fremde Emotionen wahr, bekommst Informationen, Bilder in Form von Gedanken, welche so für die meisten Menschen nicht wahrnehmbar sind. Du kannst durch deine Fähigkeiten zwischen deinen eigenen Wahrnehmungen und Manipulationen von außen und deinem Ego unterscheiden und hast durch sie Kontakt zu verschiedenen feinstofflichen Wesen, Energien und Informationen, die außerhalb unserer täglichen Realität liegen. Es gibt sie diese unsichtbaren Wesen, die Naturwesen.
    Es ist eine faszinierende Welt, glaube mir, wenn du sie erst einmal ein wenig kennengelernt und sie zu spüren bekommen hast, wirst du selber fasziniert sein. Die Leichtigkeit und Freude, die in diesen Wesen stecken, die sind sie. Ja genau, so kann man sie beschreiben. Sie sind Leichtigkeit und Freude. Die Naturwesen sind Leichtigkeit und Freude.

    Wer sind nun diese Naturwesen? So wie es verschiedene Gruppen von allen wahrnehmbaren Lebewesen gibt, so gibt es auch unterschiedliche Gruppen im Bereich der Naturwesen, es sind Elfen, Gnome, Zwerge, Baum- und Pflanzenwesen, um nur einige wenige zu nennen. Diese Wesenheiten, so würde ich es beschreiben, leben parallel mit uns, in unserer gemeinsamen Welt. Das Zusammenleben dieser zwei Welten hat Millionen von Jahren gut funktioniert. Bewusst, aber auch unbewusst haben wir mit ihnen und sie mit uns in Einklang und Harmonie gelebt. Wir sind uns sozusagen nicht in die „Quere“ gekommen. Was hat sich verändert? Was ist passiert? Das Miteinander hat bis zu jenem Zeitpunkt funktioniert, bis der Mensch begann, sich nicht mehr als Teil der Natur zu sehen. Durch dieses getrennte Bewusstsein begann er die Natur auszubeuten, in das Reich der Naturwesen einzudringen, es in Besitz zu nehmen und somit ihren Lebensraum zu zerstören.

    Jetzt ist genau jene Zeit angebrochen, wo nicht nur mehr die Natur um Hilfe schreit, sondern auch seine Bewohner, die Naturwesen. Wir gehen in den Wald, in die Natur, wir fühlen uns erholter, entspannter und können wieder Energie tanken. Wir spüren aber auch wieder mehr Freude und Leichtigkeit in uns. Diese Freude und Leichtigkeit sind es auch, die von der Grundenergie der Naturwesen auf uns übergeht. Sie wollen und sehen es als ihre Aufgabe an, uns diese positive Grundeinstellung zu übergeben. Es gibt Wälder bzw. Plätze – wir durften selbst schon einige sehen – an denen man wirklich das Gefühl hat, hier ist das Reich der Zwerge zu Hause.
    Ein Platz, aufgeräumt, belebt, man wird beim Anblick augenblicklich wieder zum Kind und fühlt sich in das eine oder andere Märchen versetzt. Man betritt den Platz, wandert auf dem Moos, das sich weich wie ein Teppich anfühlt, und ist dabei jedoch ganz vorsichtig, um ja nichts zu zerstören, um ja niemanden zu verletzen. Tanze nun gemeinsam mit mir in das Reich der Naturwesen!

    Von diesen Erfahrungen in diesem Reich, dem Tanzen in die Freude und in die Leichtigkeit werden wir dir nun erzählen. Wie so oft machten wir einen gemeinsamen Waldspaziergang. Diesmal war jedoch eine besondere Energie zu spüren, als wir eine Anhöhe, eine Lichtung erreichten, die wie von einem feinen Nebel umgeben war. Alles Schwere fand darin keinen Platz, Leichtigkeit, Lebensfreude und Musik lagen in der Luft. Befand sich hier das Reich der Naturwesen? Diese Wesen leben im Hier und Jetzt, hier in der Gegenwart. Sie haben keine Angst vor der Zukunft. Sie empfinden keine negativen Emotionen gegenüber der Vergangenheit. Was sie nicht verstehen, sind unsere ständigen Ängste und Sorgen, die sie von uns wahrnehmen, sowie den Mangel an Lebensfreude.
    Sie sind ein Volk mit freudvollen Emotionen, bei denen Lebensfreude und Leichtigkeit im Mittelpunkt ihres Lebens stehen. Dieses Lachen, diese Lebensfreude ging sofort auf uns über. Sie wollten jedoch mit Andrea tanzen. Das kindliche Gemüt, welches die Naturwesen prägt, ohne Vorurteile, mit einem Lied auf ihren Lippen, durfte wir voller Freude miterleben.

    Den sprichwörtlichen Schalk im Nacken, Spontanität, Musik und Tanzen ist Teil ihrer Welt und gehört zu ihren wichtigsten Werten. Als Andrea in diese besondere Energie eintreten durfte, hat sich dies aus ihrer Sicht folgendermaßen abgespielt: Ich höre Musik! Ist es das Rauschen der Blätter, das Zirpen der Grillen, das Zwitschern der Vögel? Ich bewege mich im Takt der Musik, ich hüpfe, tanze und ich lache! Wer bin ich? Bin ich Mensch, bin ich Naturwesen? Bin ich Lachen? Bin ich Lebensfreude? Bin ich Leichtigkeit? Ich spüre die Schwere, die Last, die Sorgen und Ängste wie sie im Nebel verschwinden, sie lösen sich auf. Mit jeder Belas­tung, die aus meinem Körper geht, kommt mein verlorengegangenes Lachen, meine Leichtigkeit, meine Freude wieder zu mir zurück.
    Ich kann niemanden sehen, doch spüre ich die Anwesenheit derer, die mir meine verloren gegangenen Werte zurückgebracht haben und deren Liebe ich bis in mein Innerstes spüren darf. Und jetzt weiß ich, wer ich bin. Ich bin Liebe! Ich öffne mein Herz und spüre die Liebe in mir und um mich herum, ein Gefühl, welches ich in dieser Art noch nie wahrgenommen habe. Ich darf erfahren, was Liebe und Glück bedeuten! Ich beginne mich selbst zu lieben und ich erkenne, was dies zu bedeuten hat: Ich bin in der Lage, auch andere Menschen zu lieben! Ich bin eins mit mir, ich bin in mir! Ich bin frei von Gedanken, frei von Emotionen, ich bin nur ICH! Es gibt nichts, an das ich denken, um das ich mich kümmern muss.

    Es gibt kein Gestern, kein Morgen, es existiert nur das jetzt und das hier in diesem Moment und ich genieße es. Die Zeit scheint still zu stehen. Ich bin eingedrungen in eine andere Welt und habe dort viele Geschenke erhalten. Ich muss mir dieser Geschenke auch immer wieder bewusst werden, denn es geht ganz schnell, dass das Materielle wieder in den Vordergrund rückt und einem der Alltag wieder überrollt. Doch bin ich in der glücklichen Lage, dass ich mithilfe ganz besonderer Wesen erfahren durfte, was „Leben“ und „Lieben“ wirklich bedeutet. Es sind dies Erfahrungen und Lerneinheiten über die feinstoffliche Welt, außerhalb unserer täglichen Realität, die uns unsere eigene Begrenztheit erkennen lassen und somit unseren Horizont erweitern! Diese Erfahrungen dürfen wir nun nutzen. Es ist die Chance, durch sie die Erkenntnis zu erlangen, dass das einzig perfekte System die Natur selbst ist und wir von ihr lernen dürfen!

     

    Der Autor Werner Buchberger, als Förster in stetem Kontakt mit Wald und Bäumen, versucht über die gesellschaftlichen und geistigen Grenzen hinaus seine Erfahrungen mit den Bäumen sowie deren heilende Wirkung auf uns Menschen aufzuzeigen. Durch seine Kenntnisse in der Heilarbeit durfte er immer tiefer in die feinstoffliche Welt von Mutter Natur eintauchen. Die vielen ­Informationen der Bäume, die er „Pflanzen­geistern“ zuschreibt, können hilfreich von uns Menschen genutzt werden. Nähere Informationen unter: www.waldbaden-heilenergie.at Andrea Buchberger, Pädagogin in Oberösterreich und leidenschaftliche Mathematikerin, begleitet ihren Mann Werner als Seminarleiterin bei Waldbaden und Erdheilung. Durch ihre feinfühligen und medialen Fähigkeiten hilft sie Menschen wieder in ihre Mitte zu kommen.

    Seminare, Ausbildungen sowie weitere Infos auf: www.waldbaden-heilenergie.at Mail: info@waldbaden-heilenergie.at Tel: 0043 (0)664 8299303 · 0043 (0)664 73961628 Neuerscheinung im Freya Verlag: Wald und Mensch im Zeitenwandel. ISBN 978-3-99025-429-5 Erhältlich auch unter: www.mondhaus-shop.de

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