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    Auf den Spuren der Mutter Maria

    Mutter Maria ist die Königin der Engel. Ihre uralten Kraftplätze umgibt ein mystisches Geheimnis, sie sind mit den Sternen verbunden und haben oft eine heilsame Wirkung.

    Die Autorin Jeanne Ruland begibt sich auf die Spuren der Mutter Maria in Südtirol, mit der sie schon seit einem berührenden Erlebnis als Schulmädchen eng verbunden ist.

    Mutter Maria wird in ihren vielen Formen weltweit verehrt und spielt eine herausragende Rolle.  Weltweit geschehen Wunder, Segen und Heilungen in der heilsamen Gegenwart der göttlichen Mutter. Ihre Ankündigung, ihr Leben, ihr Aufstieg und die heiligen Plätze, die ihr geweiht wurden, sind populärer und aktueller denn je. Menschen rund um den Globus finden in ihrer Gegenwart Frieden.

    Maria hat viele Namen und viele Bedeutungen und steht für die Herrlichkeit, Liebe, Kraft, Stärke, Heiligkeit und Göttlichkeit des weiblichen Prinzips, das mit dem Eintritt in eine neue Zeit wieder einen gleichwertigen Platz neben dem männlichen Prinzip einnimmt. Maria bedeutet in altägyptisch merit-amun, die Geliebte des Amun – in hebräisch heißt es „die Erhabene“, in griechisch Miriam, „Stella maris“.

    In der Geschichte, so wie wir sie von Mutter Maria kennen, wurde sie ihren Eltern von den Engeln angekündigt. Unbefleckt, das heißt, frei von der Erbsünde empfangen und in ihrem dritten Lebensjahr in die Tempel entlang des Nils zur Schulung gegeben. Sie wurde vorbereitet auf ihre Aufgabe und die Geburt von Jesus Christus. Sie kennt das Leben, das Leid und die Meisterschaft, die wir hier auf Erden erfahren können. Sie steht uns in den schwersten Stunden unseres Lebens stets zu Seite. Sie stieg auf in den Himmel. In ihrergütigen, liebenden, ewige segnenden Gegenwart geschehen Heilungen, Wunder, Reinigungen und Neuverbindungen. Ihr Wesen birgt viele göttliche Geheimnisse und die heiligen Mysterien des Lebens. Meine erste Erfahrung mit Mutter Maria machte ich in dem zarten Alter von 15 Jahren. Ich arbeitete damals in meinen Schulferien im kirchlichen freiwilligen Dienst in einem Krankenhaus. Ich betreute Menschen, die kurz vor ihrem Übergang standen. Ich kam in ein Zimmer, dort lag eine Dame, die einfach nicht gehen konnte, obwohl das Zimmer schon in ein mildes Licht der geistigen Welt getaucht war und alles bereit war. Ich setzte mich zu ihr an das Bett und nahm ihre Hand. Ich hatte Zeit. Wir sprachen lange und ruhig miteinander. Sie hatte Angst vor der Hölle, dem Fegefeuer und dem jüngsten Gericht. Die Bilder, die ihr als Kind im Religionsunterricht eingehämmert wurden, verfolgten sie in ihren letzten Erdenstunden.

    Die Angst stand ihr ins Gesicht geschrieben. Während sie erzählte, sah ich plötzlich vor meinem inneren Auge ein strahlendes sanft leuchtendes Licht und in diesem sanft strahlenden fast perlmuttschimmernden Licht erschien mir Mutter Maria in ihrem liebenden Glanz. Dieses Licht strahlte so viel Liebe und Güte in den Raum, dass ich davon ganz verzaubert war. Ich nahm die Hand der alten Dame und sagte ihr, wenn du auf die andere Seite gehst, erwartet dich Mutter Maria in ihrer großen Liebe, dich erwartet nur reine, bedingungslose Liebe.Als Zeichen hinterließ ich ihr beim Gehen ein Bild von Mutter Maria, das ich immer bei mir trug.

    Ich sagte ihr, dass sie hier ist und sich auf die Heimkehr ihres Kindes freut. Als ich am nächsten Tag in das Zimmer kam, lag die Dame da, mit dem Bildnis von Mutter Maria auf ihrem Herzen, die Hände darüber gefaltet, mit einem glückseligen, entspannten Lächeln im Gesicht. Sie war gegangen. Das Licht des Friedens strahlt im gesamten Raum. Ich war zu Tränen gerührt und wusste, Maria hat geholfen. Ihre Liebe ist unermesslich, bedingungslos und groß.

    Mutter Maria begleitet mich wie viele, viele andere Menschen schon lange. Viele haben in ihrer Gegenwart Heilung und Wunder erlebt und pilgern zu ihren heiligen Wallfahrtsorten. Marienplätze liegen auf alten keltischen Quellenheiligtümern, die wiederum mit den Sternen und dem All verbunden sind. Mutter Maria hütet die alten Heiligtümer und Kraftplätze der All-Liebe und verweist auf die meist darunter liegenden heiligen Quellen. Wenn wir die Kraftplätze der Marien miteinander verbinden, erhalten wir hier in Europa maßstabsgetreu den Sternenhimmel der nördlichen Himmelsphäre. Das heißt der Himmel ist auf Erden. Das Himmelreich ist mitten unter uns.

    Auf mehrfachen Wunsch bieten wir im Mondjahr 2020 wieder eine Reise zu den Marien-Kraftplatzen an. Wir wollen euch auf unterschiedlichen Wegen mitnehmen in die große, heilsame Liebesschwingung von Mutter Maria und ihren vielen Frequenzen. So haben wir jeden Tag nach einen anderen Schwingung ausgerichtet. Montag starten wir mit der Segensmadonna, der goldenen Madonna. Segen heilt, Segen gibt uns Hoffnung und Kraft auf unserem Erdenweg. Segensströme helfen der Natur, sich zu regenerieren. Der zweite Tag steht im Dienst von Mutter Maria und Erzengel Raphael. In der bewussten Hinwendung durch Fürbitte, Meditation und Stille können die in der Natur wirksamen Regenerationskräfte angeregt werden. Weiter nehmen wir euch mit in die Schwingung und die Geschichte von Maria Knotenlöserin.

    Den ganzen Artikel lesen Sie im ENGELmagazin für Mai/ Juni 2020.

    Jeanne Ruland ist Buchautorin mit langjähriger schamanischer und metaphysischer Ausbildung und anerkannte Heilerin im Dachverband Geistiges Heilen. Außerdem gilt sie als eine der führenden Krafttier-Expertinnen und hat auch bereits einige Bücher zu diesem Thema veröffentlicht.

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