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    Martina Schulz: Kleines Licht ganz groß

    „Hoppla, hoppla, hui, hui hui, jetzt bin ich wohl aus dem Himmel gefallen“. Rappelt sich Kleines Licht auf und ordnet seine Strahlen. Was mach ich jetzt nur? Ausgerechnet heute am Heiligabend. Das hat mir gerade noch gefehlt. Suchend blickt sich das Licht um und stellt fest, dass es sehr finster ist. Es fragt sich ob sein Lichtkörper ausreicht, diesen Ort zu erhellen. „Ich bin mir da  gar nicht so sicher, „, flackert die Lichtquelle besorgt. Sie scheint wirklich sehr hilflos zu sein.

    Doch Hilfe naht. “ Keine Sorge Kleines Licht,“ meldet sich eine sanfte Stimme. „Du bist nicht aus dem Himmel gefallen.“
    Es ist die Stimme des Weihnachtsengels. “ Unser himmlischer  Vater hat dir einen Stups gegeben, damit du hier auf Erden dein Licht verteilen kannst. Es ist eine große Aufgabe, die er dir zugeteilt hat.“ Erklärt der Engel. „Unser Herrgott hat großes Vertrauen zu dir. Er glaubt an deine Stärke.
    Und weißt du was, ich glaube auch an dich und deine Geschwister ebenso.
    Genaugenommen bist du ein großes Licht. Vergiss das nie. Stelle nie dein Licht  unter den Scheffel“ .
    Außer sich vor Freude erwidert Kleines Licht, ich bin ein großes Licht und strahle bis zum Nordpol und zurück. “ Und noch viel weiter ergänzt der Engel. Dein Licht strahlt über alle Grenzen hinweg. Es löst die Schatten auf. Dieses Licht kommt von
    Gott. Aus seiner Lichtquelle bist du geboren. Dann ist er mein Papa?, äußert das Licht überrascht . Der Weihnachtsengel bejaht.

    Dann will ich Papa nicht enttäuschen. „So sei es,“ erwidert das himmlische Wesen mit sanfter Stimme. Er bittet seinen Schützling ihm zu folgen. Vor einer kleinen dunklen Hütte machen sie halt. In der Kate ist es dunkel. Licht und Engel betreten das kärgliche Haus. In einer Ecke sitzend, entdecken sie drei Kinder eng aneinander gekauert.
    „Sie haben keine Eltern mehr“, betont der Himmelsbote. Es sind Waisenkinder. Niemand kümmert sich um sie. Hartes Brot und Wasser sind ihre Nahrung. Und das geht zu Ende. Dann haben sie nichts mehr. Nicht einmal Feuer können sie machen, da ihre  abgemagerten Körper zu schwach sind, Feuerholz zu holen.

    Deine Aufgabe ist es nun Kleines Licht, diese  Menschenkinder  mit deinem Licht zu erfüllen. Ihnen Kraft, Mut sowie Wärme zu spenden. Ohne dieses erleben die Kinder die Heilige Nacht nicht mehr. Dein Licht“, erklärt der Engel, wird außerdem andere  Menschen anziehen, die sich um die drei Menschlein kümmern. So erhalten diese ein neues Zuhause, wo sie glücklich und zufrieden sein dürfen. Und niemals mehr Notleiden müssen“. So der Engel.
    Kleines Licht strahlt die ganze Hütte aus und über alle Grenzen. Die Kinder spüren es. Ihre Kinderaugen leuchten und ihre zarten Körper strahlen im hellen Lichterschein.
    Der Junge spricht zu seinen Geschwistern, „seht der liebe Gott vergisst uns nicht. Er hat uns Licht geschickt. Danken wir ihm für dieses Geschenk „..
    Kleines Licht freute sich so sehr darüber, dass es immer heller wurde.
    Es ist wirklich so eingetreten wie der Engel prophezeite. Die Kinder wurden entdeckt und haben ein neues Zuhause bekommen. Den Heilig Abend feierten sie mit ihrer neuen Familie. Das Licht haben die Menschenkinder in ihren Herzen verankert und es in die Welt hinaus strahlen lassen

    Auch du bist ein Licht. Lass es strahlen in die Welt. Sie braucht es.

    © Martina Schulz

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