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    Pater Anselm Grün: Gib deinen Problem keine Macht über dich!

    Es gibt viele Möglichkeiten, den Alltag allmählich zu verwandeln – und vor allem sich selbst im Alltag zu verwandeln. Verwandeln braucht Zeit, wir sehen das in der Natur: Ein Baum braucht Zeit, bis er sich verwurzelt und stark wird. Die Blume wächst langsam, entfaltet sich langsam. So geschieht auch die Verwandlung langsam.

    Alle Übungen haben eines gemeinsam: Ich reagiere aktiv auf meine Lebenssituation. Ich höre oft, wie Menschen sich darüber beklagen, dass ihr Leben so schwer ist. Es stimmt: Ihre Schwierigkeiten sind real. Man kann Probleme nicht wegdiskutieren oder verdrängen. Aber es liegt immer auch an uns, ob wir uns von den Problemen bestimmen lassen oder ob wir aktiv darauf reagieren. Wir sind nicht hilflos den Schwierigkeiten ausgeliefert, die das Leben mit sich bringt. Es gibt immer einen Freiraum, in dem wir selbst das Leben in die Hand nehmen und gestalten können. Wir können nicht alles ändern. Aber wenn wir einen konkreten Weg gehen, geben wir eine Antwort auf den Stress, der uns bedrängt, auf die Kraftlosigkeit, die wir manchmal spüren, auf die Probleme, die auf uns einstürzen. Solche konkrete Wege möchte ich gerne aufzeigen.

    1. Geh fröhlich in den Morgen: Aller Anfang ist gut!
    Zwei Worte über den Anfang kommen mir in den Sinn: „Aller Anfang ist schwer.“ Und das Wort von Hermann Hesse: ,,Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne.“ In der Spannung, die zwischen diesen beiden Worten liegt, erleben wir oft genug auch den Anfang des neuen Tages. Manche denken, sobald der Wecker klingelt: Ach, könnte ich doch liegen bleiben, ich bin noch so müde. Und sie denken sofort an das, was heute auf sie zukommt. Dann erleben sie den kommenden Tag oft wie eine schwere Last, die sich auf sie legt. Dann ist der Anfang des Tages schwer.
    Andere stehen sofort auf, wenn der Wecker schellt. Sie öffnen das Fenster und spüren die frische Luft des Morgens, die sie umweht. Manche breiten dann die Arme aus, um den neuen Morgen zu begrüßen. Sie können das Wort von Hermann Hesse bestätigen. Sie erleben den neuen Tag wie etwas Zauberhaftes. Sie spüren die Chance eines neuen Anfangs. Was gestern war, ist nicht so wichtig. Sie gehen mit neuem Vertrauen und neuer Kraft in den heutigen Tag. Sie freuen sich auf das, was auf sie zukommt. Sie spüren zugleich, dass sie nicht allein in diesen Tag gehen, sondern dass Gottes Segen sie begleitet.

    Ritual: Wenn du aufgestanden bist, dann beginne den Tag mit der Segensgebärde
    Stelle dich aufrecht hin und erhebe die Hände zum Segen. Stelle dir vor, dass der Segen Gottes zu den Mitgliedern deiner Familie strömt. Der Segen Gottes hüllt jeden ein wie mit einem schützenden Mantel. Dann kannst du dir vorstellen, dass der Segen Gottes dich heute in jeder Stunde und bei jedem Schritt begleitet. Dann kannst du ohne Angst in den Tag hineingehen. Du bist nicht allein. Gottes Segen begleitet dich bei allen Begegnungen und Gesprächen, in allen Konflikten, bei aller Arbeit. Das entlastet dich von deinen Sorgen. Und vielleicht kommt dann in dir von alleine Fröhlichkeit auf.

    2. Leben ist immer jetzt – sei im Augenblick präsent!
    Wenn wir uns genau beobachten, dann sind wir mit unseren Gedanken entweder in der Vergangenheit oder in der Zukunft. Wir grübeln darüber nach, ob wir uns in der Vergangenheit richtig verhalten haben, oder wir hängen alten Verletzungen nach, die in uns auftauchen. Oder aber wir kreisen um die Zukunft. Was bringt die Zukunft?
    Oft genug tauchen dann Ängste vor der Zukunft auf. Was könnte alles geschehen? Gerade in Krisenzeiten denken viele – wie uns die Corona-Erfahrung gezeigt hat – daran, ob es in Zukunft immer wieder solche radikalen Einschnitte in unser Leben geben wird.
    Wenn wir uns dabei ertappen, dass wir mit unseren Gedanken ständig um die Zukunft kreisen, dann ist es gut, uns gleichsam zurückzurufen: Was morgen, was nächstes Jahr, was in ferner Zukunft sein wird, das liegt nicht in meiner Hand. Daher lohnt es sich nicht, darüber nachzudenken. Ich lebe jetzt und stelle mich dem Augenblick.
    Ein Ort, an dem viele nicht im Augenblick sind, ist die Arbeit. Sie denken entweder an die schwere Arbeit, die sie in der Vergangenheit belastet hat. Oder aber sie denken an die Zukunft: Was könnte der Chef über meine Arbeit denken? Wie kommt meine Arbeit bei meinen Kollegen an? Für den Hl. Benedikt bedeutet Arbeit: Hingabe. Ich gebe mich der Arbeit hin. Ich lasse mich ganz auf diese Arbeit ein, ich gehe in ihr auf. Aber ich setze mich nicht unter Druck, mit meiner Arbeit bei anderen Eindruck zu machen. Ich bin frei, mich auf die Arbeit einzulassen. Dann bin ich ganz gegenwärtig.Heute ist es modern, von Achtsamkeit zu sprechen. Achtsamkeit ist die Kunst, ganz im Augenblick zu sein, sich auf diesen Augenblick einzulassen, auf diesen Menschen, mit dem ich gerade spreche, auf diesen Gedanken, der gerade hochkommt, auf diese Arbeit, die ich gerade verrichte.

    Ritual „Eins nach dem anderen“
    Nimm dir vor der Arbeit ein paar Augenblicke Zeit. Stell dir vor: Ich muss jetzt gar nichts tun, ich bin einfach ganz im Augenblick. Dieser Augenblick gehört mir. Ich lebe darin. Und wenn ich jetzt wieder an die Arbeit gehe, dann versuche ich auch, ganz im Augenblick zu sein, ganz in dem Gespräch, das ich gerade führe, ganz im Schreiben der Mails, ganz beim Telefonieren. Ich lasse mich weder beim Gespräch noch beim Schreiben noch beim Telefonieren unter Druck setzen. Ich wende mich ganz dem Augenblick zu. Probiere das immer wieder aus. Du wirst spüren, dass du nicht in Druck gerätst, dass die Zeit dich nicht auffrisst, sondern dass es eine angenehme Zeit ist. Du tust eins nach dem anderen und denkst bei dem einen nicht schon an das andere.

    3. Mit allen Sinnen in den Tag – schmecke das Leben!
    Jeden Tag wartet das Leben auf mich. Jeder neue Tag ist eine Einladung, es auch wirklich wahrzunehmen. Wenn ich im Sommer nach dem Frühchor um 5.45 Uhr durch die Bachallee gehe, die zum Klausurbereich des Klosters gehört, dann nehme ich die Natur bewusst mit allen Sinnen wahr. Ich spüre die Frische des Morgens an meiner Haut. Ich rieche den Morgen. Der Morgen riecht anders als der Abend. Jede Tageszeit hat ihren eigenen Geruch, ihren eigenen Geschmack. Für mich ist das Riechen immer mit Erinnerungen verbunden. Wenn ich Heu rieche, spüre ich den ersten Ferienaufenthalt, den ich als Kind erlebt habe. Der Heugeruch erinnert mich an das Gefühl von Freiheit und Weite, das ich damals als Kind gehabt habe.
    Und ich schaue. Ich schaue auf die Bäume, auf den Nebel, der aus den Feldern aufsteigt, ich schaue, wie die Sonne immer höhersteigt am Horizont. Im Schauen beobachte ich nicht, sondern ich vergesse mich im Schauen. Ich bin ganz im Schauen. Die Griechen haben das Schauen mit der Gotteserfahrung verbunden. „Theos“ („Gott“) kommt von „theastai“ („schauen“). Natürlich wussten die Griechen, dass ich Gott nicht direkt schauen kann. Aber indem ich mich im Schauen selbst vergesse, schaue ich das Geheimnis Gottes in allem, was ist. Evagrius Ponticus, der Mystiker unter den frühen Mönchen, spricht von ,,theoria physike“. Er meint damit die Mystik der Natur. Ich schaue auf Bäume und Blumen, auf die Landschaft – und schaue in allem Gottes Gegenwart. Ich schaue Gottes Schönheit, seine Zärtlichkeit, seine Kraft, seine Liebe, seine Lebendigkeit.
    Wenn ich am Morgen durch die Bachallee gehe, bin ich auch ganz im Hören. Ich höre das Singen der Vogel und das leise Rauschen des Windes in den Blättern der Bäume. Und ich höre auf die Stille. Das Zwitschern der Vögel und das leise Rauschen des Baches stört die Stille nicht, sondern macht sie vielmehr hörbar. Das Hören ist ein transzendenter Sinn. Ich höre immer das Unhörbare mit.

    Ritual „Augen auf für Gottes Gegenwart“
    Geh an einen Ort in der Natur, an dem du dich wohlfühlst. Mach zuerst die Augen zu und spüre in deinem Gesicht den Wind, wie er entweder sanft streichelt oder dich heftig umwebt. Dann öffne die Augen und schaue dich einfach um. Beurteile nicht, was du siehst, sondern sei einfach nur im Schauen. Werde im Schauen eins mit dem, was du schaust. Und stell dir vor, dass du in allem, was du siehst, Gottes unsichtbaren Geist schaust, der alles geschaffen hat und der in allem ist. Und dann schließe die Augen wieder, um ganz im Riechen zu sein. Wie riecht das, was dir in die Nase kommt? Weiche Gefühle kommen bei dir hoch, welche Erinnerungen an Erlebnisse in der Kindheit? Dann öffne die Augen wieder und bleib einige Augenblicke still stehen. Du stehst in der Natur, du stehst in der Gegenwart Gottes. Seine liebende Gegenwart berührt dich, wärmt dich, streichelt dich und gibt dir einen guten Geschmack.

    4. Erlaub dir, auch mal faul zu sein! Es ist ein gutes Gegengewicht
    „Faulsein“ ist für viele von uns ein Schimpfwort. Wir kritisieren Menschen, die nichts tun, die einfach nur faul herumsitzen. Aber zwischendurch ganz bewusst nichts zu tun, kann durchaus einen positiven Effekt haben. In der Zeit der Romantik sangen manche Philosophen und Dichter das Lob der Faulheit als Gegenbild zum philisterhaften Spießbürgerdasein. Eichendorff hat in der sympathischen Figur des „Taugenichts“ eine solche Figur geschaffen, deren Liebe zu Musik und Poesie sich von den vorgegebenen Verhaltensmustern der arbeitenden bürgerlichen Gesellschaft abhebt. Die Romantiker störten sich an der Überbewertung des Fleißes in der bürgerlichen Gesellschaft der Aufklärung. Und ist es nicht auch bei uns, in unserer gegenwärtigen Gesellschaft, so, dass die Leistung und die Anstrengung in Gefahr sind, überbewertet zu werden? Da braucht es auch heute ein Gegengewicht. Und das kann die Erlaubnis sein, die wir uns selber geben: Manchmal faul sein zu dürfen. Für mich ist das kein Widerspruch zum Fleiß. Ich selber mache in meinem Alltag etwa die Erfahrung, dass ich mich nach einigen Gesprächen, die ich geführt habe, oder nach zwei Stunden Schreiben einfach für 15 Minuten aufs Bett lege und mir erlaube: Jetzt bin ich richtig faul. Jetzt muss ich gar nichts leisten. Ich muss nichts vorweisen. Dann genieße ich nicht nur die Schwere der Müdigkeit, sondern auch die Freiheit, die mir die Erlaubnis, faul zu sein, schenkt. Wenn ich dann wieder aufstehe,
    habe ich neue Lust zum Schreiben und zum Arbeiten. Durch dieses Gegengewicht komme ich wieder in die Balance.
    Der Philosoph Josef Pieper, der uns die Weisheit der Denker der griechischen Antike nähergebracht hat, unterscheidet das Philosophieren der Griechen von dem des deutschen Philosophen Immanuel Kant, für den das Philosophieren eine „herkulische Arbeit“ ist. Die Griechen sprechen von der Muße, in der sie innehalten und in der sie wichtige Erkenntnisse empfangen. Viele Erkenntnisse geschehen einfach, sie werden uns geschenkt. Und diese Haltung bräuchten wir auch heute wieder neu. C. G. Jung spricht davon, dass es Probleme gibt, die wir nicht mit eigenem Nachdenken lösen können. Das sollten wir einfach geschehen lassen. Dann werden wir offen für hilfreiche Einfälle. Wenn wir so offen sind, kommen uns möglicherweise Gedanken, auf die wir durch angestrengtes Nachdenken nie gekommen wären. Wir brauchen also auch hier das rechte Maß, von dem Benedikt immer wieder spricht: das Maß von Tun und Nichtstun, von Fleiß und Faulheit, von Arbeit und Muße, von Pflicht und Freiheit. Dann leben wir unserem Wesen entsprechend, dann leben wir gesund.

    Ritual „Trau deinem inneren Gefühl – befreie dich vom Druck“
    Gönne dir im Urlaub oder an einem Wochenende einmal, richtig faul zu sein. Befreie dich von dem Druck, heute möglichst viel zu erleben, den freien Tag oder den Urlaub ausnutzen zu müssen. Gönne dir einfach mal, faul zu sein und nur herumzuhängen. Wenn dir das Herumhängen langweilig wird, dann spüre in dich hinein: Worauf habe ich jetzt Lust? Überlege also nicht, was deiner Gesundheit gut tut oder was du Sinnvolles tun könntest. Trau einfach deinem inneren Gefühl. Bleib noch länger im Sessel sitzen oder in der Hängematte liegen und geh deinen Gedanken und Träumen nach. Du musst jetzt auch keine Probleme lösen und keine neuen Ideen für dein Leben entwickeln. Trau deiner Seele, dass sie dich in Berührung bringt mit dir selbst und in dir die Gedanken und Träume hervorruft, die dir guttun.

    5. Sag öfter Nein! Das gibt dir Klarheit
    Immer wieder höre ich die Klage: „Ich kann nicht Nein sagen. Daher wächst mir die Arbeit über den Kopf. Alle wollen etwas von mir. Es wird mir einfach zu viel. Aber es fällt mir trotzdem schwer etwas abzusagen.“
    Die meisten Menschen nennen als Grund für ihre Unfähigkeit, Nein zu sagen, dass sie andere nicht verletzen möchten. Aber wenn ich nachfrage, ob es noch andere Gründe gibt, dann erkennen manche: Ich habe Angst, nicht mehr so beliebt zu sein, nicht mehr gefragt zu sein, nicht mehr gebraucht zu werden. Ich habe Angst, dass ich dann abgelehnt werde. Es ist gut, sich solcher Gründe bewusst zu werden. Sie zeigen meine Bedürftigkeit. Ich möchte von möglichst vielen geliebt werden, von vielen Anerkennung bekommen. Wenn ich mir dieses Bedürfnis eingestehe, kann ich es auch relativieren. Denn dann werde ich erkennen: Ich kann nicht bei allen beliebt sein. Ich kann nicht von allen Anerkennung oder Bestätigung erwarten.
    Ich kenne von mir selbst, dass es mir nicht immer leicht fällt, Nein zu sagen. Aber ich habe gelernt, auf meine Gefühle zu achten. Wenn ich bei einer telefonischen Anfrage das Gefühl habe, dass ich eigentlich keine Lust habe, dass sich da etwas in mir wehrt, dann kann ich leichter Nein sagen. Wenn ich Lust habe, mich auf eine Anfrage und Bitte einzulassen, dann sage ich gerne Ja. Aber wenn ich bei der Anfrage schon eine innere Aggression spüre oder das Gefühl habe, überfordert zu sein, dann werde ich auch fähig, Nein zu sagen. Allerdings braucht es zum Hören auf das Gefühl auch eine äußere Hilfe. Mir hilft es, bei einer Anfrage nicht sofort Ja oder Nein zu sagen. Ich sage dann am Telefon: ,,Ich werde gerne in meinem Kalender nachsehen, ob es geht. Ich antworte Ihnen morgen.“ Dann gewinne Zeit, auf mein Gefühl zu horchen: Möchte ich da wirklich hinfahren, um den Vortrag zu halten? Möchte ich wirklich dieses Gespräch? Oder spüre ich in mir einen Widerstand? Dann kann ich in aller Ruhe Nein sagen.
    Früher hatte ich auch Angst, ich könnte andere enttäuschen, wenn ich auf solche Bitten hin Nein sage. Aber inzwischen spüre ich, dass ein Nein auch die Beziehung zum anderen klären kann. Normalerweise akzeptieren die Menschen ein Nein. Aber ich darf es dem anderen nicht aggressiv entgegenschleudern. Vielmehr kann ich ihm sagen, dass ich mich über seine Anfrage gefreut habe. Aber leider geht es nicht. Ich muss das gar nicht begründen. Denn wenn ich es begründe, dann bin ich schon im Zugzwang: wenn der andere meinen Grund hinterfragt oder Wege findet, meinen Grund zu umgehen.
    Wenn ich nur Ja sage, weil ich nicht Nein sagen kann, ist das Ja kein wirklich freies Ja. Und das spürt der andere an meiner Ausstrahlung. Ich werde dann die Bitte nicht aus vollem Herzen erfüllen. Ich kann nur wirklich Ja sagen, wenn ich mir auch die Freiheit gönne, Nein zu sagen. Dann ist das Ja ein gutes Ja, und es wird auch Segen bringen.

    Ritual „Höre in dich hinein“
    Wenn dich jemand um etwas bittet, dann mach folgendes Ritual: Höre in dich hinein: Welche Gefühle tauchen in dir auf? Freust du dich, die Bitte zu erfüllen? Ist es eine Herausforderung für dich, an der du wachsen kannst? Oder spürst du einen Widerstand? Durchkreuzt die Bitte deine Pläne, die du dir für die nächsten Tage gemacht hast? Wenn die Bitte deine Pläne durchkreuzt, dann gestehe dir ein, dass du die Bitte eigentlich nicht gerne erfüllst. Aber du sollst dein Gefühl auch nicht absolut setzen. Versetze dich in den anderen hinein: Tut es ihm wirklich gut? Braucht er tatsächlich meine Hilfe? Spüre ich, dass ich ihm wirklich helfen kann?
    Aber dann frage dich auch: Hast du das Gefühl, dass der andere sich zu sehr auf dich verlässt, dass er es sich zu bequem macht und seine Probleme nicht selber lösen. sondern lieber in der Opferrolle bleiben möchte? Solche Gefühle sollst du auch ernst nehmen. Du wirst dann mit dem Nein den anderen sicher enttäuschen. Aber das Nein könnte auch eine Herausforderung für den anderen werden, selbst zu handeln und sein Problem selbst zu lösen.

    Pater Anselm Grün, geb. 1945, Mönch der Benediktinerabtei Münsterschwarzach, geistlicher Begleiter und Kursleiter in Meditation, Fasten, Kontemplation und tiefenpsychologischer Auslegung von Träumen. Seine Bücher zu Spiritualität und Lebenskunst sind weltweite
    Bestseller – in über 30 Sprachen. Sein einfachleben- Brief begeistert monatlich zahlreiche Leser (www.einfachlebenbrief.de)

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