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    Monika Jalil: Aura-Soma®, wenn Therapie zum Tanz mit den Farben wird

    Meine erste Aura-Soma Ausbildung absolvierte ich vor 11 Jahren und heute kann ich von Herzen sagen, dass mich die „Juwelen des Lichts“ zutiefst bereichert haben. Es berührt mich immer wieder zu sehen, wie schnell und magisch sich Türen in meinen KlientInnen öffnen, wenn ich sie einlade, in den Spiegel der Farben zu blicken.

    Die allgemein bekannte Vorgehensweise ist die klassische 4-Flaschen-Farbwahl, in welcher die hilfesuchende Person aus einer Auswahl von mittlerweile 119 farbigen Flaschen sukzessive die vier auswählt, die sie jetzt im Moment am meisten ansprechen. Doch das ist bei weitem nicht die einzige Möglichkeit, Aura-Soma als Helfer in therapeutischen Sitzungen zu integrieren. Verblüffende Erlebnisse zeigen sich auch wenn ich die farbigen Fläschchen als Repräsentant einer Problem- oder auch Lösungsenergie aufstellen lasse. Es ist eine Erweiterung der ursprünglichen Anwendungsweise von Aura- Soma, und sie beweist um so mehr, wie potent, tiefgründig und komplex dieses wunderbare Farbheilsystem doch ist.

    Lassen Sie mich konkret aus meinem Praxisalltag erzählen.: Da war diese 59-jährige Frau, die unsäglich unter ihrem despotischen Chef litt. Gefühle von Ohnmacht, Unwert und unterdrückter Wut gärten in ihr. Auf der einen Seite war da ein massives finanzielles Abhängigkeitsverhältnis, denn der Job sicherte ja ihre Existenz und mit knapp 60 Jahren tendierten ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt nach unten. Andererseits hatte sie in ihrem Leben bereits viel an sich gearbeitet, wusste also, dass sie eigentlich Besseres, sprich einen wertschätzenden Umgang verdient hatte. Sie erkannte die unterschwelligen Machtspielchen ganz genau wusste, aber einfach nicht, wie sie sich sinnvoll zur Wehr setzten sollte. Sie empfand sich als spirituell bewusster, emotional intelligenter und viel kultivierter als ihr Vorgesetzter. Niemals hätte sie die gleiche rohe Haltung ausgelebt wie er, der als Choleriker gerne mal einfach nur brüllte, mit gerötetem Gesicht und bebendem Brustkorb offen seine Launen im Büro ausagierte. Das innere Gebot meiner Klientin war, die Contenance zu wahren, niemals die Fassung zu verlieren. Anstand, ein gewisses Maß von Noblesse und Friedfertigkeit, das waren wichtige seelischen Pfeiler ihrer Persönlichkeitsstruktur. Und an genau diese Grundfesten brandete das egomanische, rüpelhaft-unkontrollierte Verhalten ihres Vorgesetzten ständig an. Sie ging mit dieser Situation um, indem sie vieles in sich hineinschluckte, die Arbeitstage irgendwie überstand und den Chef insgeheim verachtete. Sie zog sich immer mehr in Schweigen und Unnahbarkeit zurück und suchte so, sich zumindest innerlich über ihn zu erheben. Dieses „Ertragen“ kostete sie immense psychische Kraft, was sich in Form von Angstattacken, Schlafproblemen und chronischer Verstopfung zeigte. Schließlich wandte sie sich hilfesuchend an mich.

    Sie hatte keine Vorkenntnisse zu Aura-Soma, war jedoch offen für das Miteinbeziehen der Farben in die Sitzung. Ich bat sie, sich hinein zu versetzen in eine kürzlich erfolgte Stresssituation mit ihrem Chef. Sobald sich die ersten körperlichen Reaktionen wie Herzklopfen und Kurzatmigkeit zeigten, sollte sie spontan aus meinem Aura-Soma Fundus eine Flasche wählen, die sie aus welchen Gründen auch immer an ihren Chef erinnerte. Sie wählte die B89 (Rot/Tiefmagenta) und platzierte sie frei im Raum.
    Da war sie, die Aussage ihrer Seele zu dieser Konfliktschleife, die meine Klientin zwar unbewusst, aber dennoch auf psychischer Ebene mit gutem Grund in ihr Leben gezogen hatte!

    Die B89 (Rot/Tiefmagenta) eine der mächtigsten Flaschen im System. Ohne Fehl wird diese Flasche immer gezogen, wenn es um Themen wie Macht versus Ohnmacht geht. Um Choleriker und Gewaltbereitschaft auf der einen Seite und Energieverlust und -raub auf der anderen. Stets zeigt sie in Sitzungen an, dass traumatische existenzielle Bedrohungen erlebt worden sind, die im Menschen entweder die Struktur des Duckmäusers und ohnmächtigen, nicht wirklich fest auf eigenen Beinen stehenden Energiesaugers befördert hat. Oder gerade das ins andere Extrem gehende, nämlich eine Persönlichkeit, für die das Leben eine Arena ist, in der nur überlebt, wer droht, kämpft und unterwirft, sei es mit verbaler oder auch körperlicher Gewalt. Rote Energie also, die aus dem Gleichgewicht geraten ist: pure Manifestationskraft, die uns befähigt, Pläne und Träume in unserem Leben konsequent aktiv umzusetzen, wenn wir mit ihr im Gleichklang sind.

    Ich bat die Klientin zunächst, sich innerlich so gut es geht leer zu machen und dann über die B89 zu stellen. Sie solle nun quasi in die Persönlichkeit des Chefs schlüpfen und völlig ungebremst ausagieren, was sie alles wahrnahm. Als erstes wurde ihr heiß, ihre Arme wollten rudern, in den Beine spürte sie Bewegungsdrang. Es war ihr nach machen, anschieben, bewegen, umsetzen. Die Eigenschaften der roten Energie durchdrangen sie und es wurde ihr mit der Zeit klar, dass der Vorgesetzte ein innerlich Getriebener war, der es als bedrohlich empfand, wenn Dinge nicht in seinem Tempo oder nach seiner Vorgabe liefen. Die Dämonen des Chefs waren die Angst vor Kontrollverlust und Stillstand. Und diese Ängste beförderte er ungebremst nach außen in Form wütender Worttiraden.

    Über der B89 stehend konnte meine Klientin nun wählen, wie sie zukünftig diese Energie für sich nutzen wollte anstatt innerlich dagegen anzukämpfen. Sie entschied sich dafür, die wohltuende Belebung und den Mut, Neues anzuschieben und umzusetzen in sich einfließen zu lassen. Was ihr ebenfalls gefiel war die Spontanität des Rot, die nicht jeden Impuls oder jedes Wort auf die Goldwaage legte, sondern einfach mal machte. Sie ahnte, dass dieser freiere Fluss im Alltag sie mehr und mehr in ein größeres Urvertrauen führen würde. Allein schon dieser Gedanke ließ sie sich entspannen. Ihr Atem vertiefte sich, der Rücken richtete sich auf und die Schultern fielen locker nach hinten. Ihr gesamter Brustkorb dehnte sich, der Blick ging klar nach vorne. Von unten gestärkt, in der Basis „aufgefüllt“ begann sie zu lachen und sich auf den nächsten Arbeitstag zu freuen. Sie war jetzt neugierig, wie die Sitzung seine Wirkung zeigen würde. Angst und Unwillen vor dem Chef hatten deutlich abgenommen, denn meine Klientin hatte erkannt, dass jener zu einem Großteil doch auch nur ein rastloser und innerlich unsicherer Mensch war.

    Drei Tage später rief sie mich an, um mir zu danken und zu berichten, sie habe nach der Sitzung gut geschlafen und am nächsten Morgen gleich die B89 angewendet. Dann sei sie optimistisch zur Arbeit gegangen, mit der festen Absicht, ihrem Chef unkontrolliert Widerworte zu geben, falls der sie wieder cholerisch angehen würde. „Was soll ich sagen“, meinte meine Klientin am Telefon, „zum ersten Mal seit langem war mein Chef lammfromm! Ich hatte mich schon fast auf einen Konflikt gefreut, aber er blieb auf höflichem Abstand zu mir.“

    Monika Jalil ist Heilpraktikerin für Psychotherapie und Frauenheilerin mit eigener Praxis in Augsburg. Seit über 10 Jahren begleitet sie Menschen mit psychologischen und spirituellen Heilmethoden. KlientInnen aus ganz Deutschland schätzen ihre Fähigkeit, tief in die Seele zu blicken und daraus die einzigartige Lebensmission heraus zu tauchen. Ihr größtes Anliegen ist es, den Gesang der eigenen Seele für jeden Menschen im Hier & Jetzt nutzbar zu machen. Ihre Spezialgebiete sind Empowerment und Sexualtherapie für Frauen.
    www.monika-jalil.de

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