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Johann Nepomuk Maier: Auf der Spur der Engel

Er hat schon mal Lichtwesen vor die Kamera gekriegt, schauen ein bisschen aus wie fliegende Staubbesen. Ansonsten filmt er hauptsächlich, was wir nicht sehen. Aber oft erahnen. Johann Nepomuk Maier ist auf der Spur der Seele. Jetzt bekommt der Filmemacher seine eigene TV-Sendung, in der es manchmal um Verstorbene geht, die plötzlich wieder vor der Tür stehen und läuten. Der Chefredakteur des ENGELmagazins, Tonio Montel, im Gespräch mit ihm.

Tonio Montel: Herr Maier, wie sind Sie überhaupt zur Spiritualität gekommen? Als ganz nüchterner Marketingfachmann …

Nepomuk Maier: Vor fünf Jahren ist meine Schwiegermutter verstorben, es war ein Donnerstag im Juni. Meine Frau saß mit ihrer Tochter auf der Terrasse und als sie die Todesanzeige ihrer Mutter auf dem Laptop aufmachte, hörte sie ein Lachen hinterm Haus. Meine Frau schickte die Tochter, um nachzusehen, wer da komme … niemand da. Sie dachten, sie hätten sich verhört. Ok. Am Samstag sitzen wir gemeinsam beim Frühstück, meine Familie war bereits oben sich anziehen, ich noch in der Küche, aufräumen. Plötzlich lacht mir eine sehr schrille hexenhafte Stimme in mein linkes Ohr, gefühlt aus fünf Zentimetern Entfernung. Man dreht sich da natürlich schlagartig um, sucht nach einer Erklärung. Gab’s nicht, das Radio war aus. Komisch. Meine Frau kam runter und ich sagte zu ihr: „Hast du das gehört?“ Und sie nur: „Hast du’s jetzt endlich auch gehört?“ Man verdrängt das wieder, in der Hoffnung, es handle sich um ein einmaliges Erlebnis. Dem war nicht so. Wir hörten jeden Samstag um 11 Uhr dieses Lachen. Ein paar Wochen. Und ich habe mich auf Spurensuche gemacht, habe mit verschiedenen Forschern geredet.

Tonio Montel: Darunter mit dem Parapsychologen Dr. Dr. Walter von Loucadou in Freiburg, der Nepomuk Maier den Zugang zu einer ganz neue Welt öffnete.

Nepomuk Maier: Walter von Loucadou sagte nur zu mir: „Die Erfahrungen, die Sie machen, gibt es tagtäglich. Es wird nur nicht darüber gesprochen.“ Ich meinte: „Was heißt hier tagtäglich?“ In seinem Institut kämen solche Fälle etwa 3000-mal im Jahr vor. Das ist ja mal eine Hausnummer! Er meinte, mein Fall sei harmlos. Sie hätten alle vier Monate einen schweren Spukfall. Darauf ich: „Was ist denn ein ,schwerer‘ Spukfall?“ Er meinte: „Wenn sie abends im Wohnzimmer sind, kurz in die Küche gehen, um sich was zu trinken zu holen, wiederkommen, um dann zu sehen, dass das ganze Wohnzimmer zerstört wurde, Fenster und Türen rausgerissen.“ „Was? So etwas haben wir hier in Deutschland seit Jahren alle vier Monate? Darüber würde man doch in der Zeitung lesen?“ So etwas mache in der Regel niemand öffentlich. Wie soll man das jemandem erklären? Ich besuchte Psychologen, Transpsychologen, Parapsychologen … so ging meine Reise quer durch viele Länder der Welt. Und mein erster Film entstand: „Jenseits des Greifbaren – Engel, Geister und Dämonen“. Mittlerweile sind’s Ende des Jahres zehn Filme. Das hat mein Weltbild völlig verändert. Ich habe meinen Beruf in der Marketing-Beratung zurückgefahren, weil ich mich nur noch diesen Themen widmen wollte. Die Resonanz der Menschen ist dabei sehr positiv. Die Leute sind froh, weil sie in meinen Filmen erkennen, dass auch andere diese Erfahrung gemacht haben und dass sie nicht verrückt sind.

Den ganzen Beitrag findest du im ENGELmagazin Mai/Juni 2019.
Oder das Interview in voller Länge auf dem Youtube-Kanal des ENGELmagazins, hier.

Über den Autoren

Über den Autoren

Johann Nepomuk Maier war eigentlich Marketing-Experte. Die Erfahrung mit einer Verstorbenen änderte sein Leben. Seitdem beschäftigt er sich in seinen Filmen mit der geistigen Welt, wie wir mit ihr kommunizieren können. Sein Film „Illusion Tod“ wurde zum Spiegel-Bestseller. Seinen aktuellen Film über Sam Hess gibt es im Trinity Verlag: „Geheimnis Wald! Im Reich der Naturgeister“. Mit dem selben Titel erscheint auch im April ein Buch dazu. Auch im Mondhaus-Shop erhältlich.

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