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    Pierre Franckh: Wie du dich für die Liebe deines Leben öffnest

    Die 5 Geheimnisse einer Seelenpartnerschaft: Das Wunder, das schon lange auf dich wartet. Seelenpartnerschaft, was ist das? Etwa ein frommer Wunsch, eine Illusion oder ein Traum? Es scheint so, als wäre eine neue Zeit angebrochen, in der die Bereitschaft, eine solche tiefe Liebesbeziehung leben zu wollen, immer größer wird.

    Fragt man Menschen, die das Glück einer solchen Partnerschaft erfahren, hört man Worte wie Magie, Geschenk, Wunder oder Fügung. Diese besondere Art von partnerschaftlicher Beziehung ist so anders als alle anderen Partnerschaften, dass einem oftmals die Worte für diese Erfahrung fehlen. Sie ist kaum zu beschreiben und es gibt nichts Vergleichbares. Sie hat auch nichts mit der romantischen Liebe zu tun, die vielleicht viele von uns kennen. Eine Verbindung mit dem Seelenpartner geht tiefer. Wie das Wort schon sagt: Man trifft sich tief in der Seele. Die Verstandesebene ist ausgeschaltet. Diese Liebe ist rational nicht zu erfassen. Sie wird aus dem Herzen gelebt. So viele Menschen leben diese besondere Form der Liebe bereits. Und ich finde, es ist jetzt an der Zeit, dass du auch zu ihnen gehörst. Ich helfe dir dabei. Ich werde fünf Geheimnisse mit dir teilen. Und ich gehe mit dir genau die gleichen Schritte, die ich selbst auch gegangen bin und die bereits sehr vielen Menschen geholfen haben, mit ihrem Seelenpartner zusammenzukommen.

    Wo ist der richtige Ort, nach dem Seelenpartner Ausschau zu halten?
    Heute gibt es also unendlich viele Möglichkeiten zusammenzukommen und es ist wesentlich einfacher, seinen Seelenpartner zu treffen als früher. Einerseits ist das wundervoll. Aber es kann natürlich auch eine gewisse Unsicherheit erzeugen. Durch die Vielzahl der Möglichkeiten befürchten wir, auf der falschen Partnerbörse zu sein, auf der falschen Party, im falschen Urlaub … und mit jedem Mal, wo wir wirklich oder vermeintlich am falschen Ort waren, verlieren wir etwas vom Glauben, dass es auch für uns einen Seelenpartner geben könnte. Dabei ist alles bereits in uns. In jedem von uns. Das Wissen, die Anziehungskraft, die Verbundenheit. Wir müssen nichts tun. Wir müssen weder suchen noch finden. Wir müssen es einfach nur geschehen lassen. Dann werden wir intuitiv das Richtige machen. Es ist nicht wichtig, überall zu sein, sondern nur dort, wo auch unser Seelenpartner spürt, dass wir uns aufhalten könnten. Genau genommen ist es gar nicht so schwer, mit seinem Seelenpartner zusammenzukommen. Schließlich bist du nicht allein. Schließlich wünschen sich beide diese Begegnung. Auch er möchte endlich mit dir zusammen sein. Es ist einfach nur wesentlich, die gleiche Wellenlänge zu erzeugen, damit die Anziehungskraft – wie eine energetische Suchmaschine – wirken kann. Die Zeit scheint jedenfalls reif zu sein, dass wir in Kontakt mit unserer großen Liebe gehen.

    GEHEIMNIS 1: ENTWICKLE EINE VISION VON DEINEM SEELENPARTNER!

    „Jedes Ziel – auch der Wunsch nach einem Seelenpartner – beginnt mit einer Vision.“
    Ohne Visionen schicken wir keine Gedanken in die Zukunft. Nur Visionen helfen uns, neue, andere Gedenken zu erzeugen und damit ein neues anderes Erleben zu erschaffen. Je klarer unsere Vision ist, je detaillierter und genauer die Bilder sind, desto intensiver bauen wir an unserer Zukunft. Visionen planen unsere Zukunft. Ohne Visionen leben wir nur in der Vergangenheit. Daher ist es wesentlich, sich die eigene Vision einer Seelenpartnerschaft vor Augen zu führen.

    Wenn ich bei meinen Partnerschaftsseminaren die Teilnehmer frage, wie ihre künftige Partnerschaft aussehen soll, bekomme ich meist nur sehr ungenaue Antworten.
    „Ich möchte einen Partner, der zu mir passt.“ „Und welcher Partner passt zu dir?“, frage ich dann gern nach, aber die Antwort wird meist erneut mit einem Allgemeinschauplatz besetzt: „Ich möchte mit meinem Partner glücklich sein.“ „Und was ist Glück für dich?“ Meist gibt es dann ein Schulterzucken. Damit wir verstehen, wie wenig hilfreich solche Erklärungen für eine Vision sind, möchte ich dir gern ein Beispiel geben. Nehmen wir mal an, du würdest ein Auto kaufen und der Händler fragt dich, welcher Wagen es sein soll, und bekommt von dir zu hören: „Ich möchte ein Auto, das zu mir passt.“ Ob der Händler jetzt weiß, was du möchtest? So ist das Ganze eher ein Blindflug und wir hoffen einfach, dass es beim nächs­ten Partner endlich besser wird. Wir bauen also keine wirkliche Vision auf. Und: Wir wissen nicht einmal so genau, was für ein Partner wir selbst sind. Vielleicht haben wir uns noch nie Gedanken gemacht, was Glück für uns wirklich bedeutet.

    Auch ich selbst dachte anfangs ganz naiv: Partnerschaft ist das, was sich ergibt. Man trifft sich, man ist sich sympathisch, man empfindet etwas füreinander und man schaut gemeinsam, wie es sich weiterentwickelt. Leider stellte sich diese Vorgehensweise nach anfänglicher Euphorie stets als nicht sehr zufriedenstellend heraus. Kurzum, auch ich hatte keine klare Vision. Obwohl ich überzeugt davon war, dass ich sehr genau wusste, was ich wollte. Den Unterschied stellte ich erst fest, als ich mit einer kleinen Liste an meiner Vision zu basteln begann. Innerhalb von Tagen und Wochen wurde sie immer größer. Zu deiner Beruhigung, auch ich hatte anfangs Allgemeinschauplätze. Doch nun fragte ich mich einfach, was denn Glück oder Harmonie für mich bedeuten würde. Und plötzlich wurde mir klar: Ich beschreibe mich. Je mehr ich in die künftige Partnerschaft hineindachte, je mehr ich überlegte, was ich dort alles erleben wollte, desto deutlicher wurde, was für ein Partner ich selbst war. Das war ebenso überraschend wie erstaunlich. Zum ersten Mal konnte ich so deutlich lesen, welche Dinge mich in einer Partnerschaft beseelen würden. Das ist wohl das erste große Geheimnis.

    Für deine Vision gibt es zwei Dinge zu beachten: Was für einen Partner möchtest du gern in dein Leben ziehen? Und was für ein Partner bist du selbst? Dies ist die erste große Aufgabe für dich. Fang einfach mal damit an, diesen Fragen nachzugehen, und du wirst erstaunliche Dinge für dich entdecken. Mach dir eine Liste, die sich immer weiterentwickelt. Schreib ganz spontan auf, was dir in den Sinn kommt. Behalte diese Liste immer im Auge, wachse mit ihr. Bewerte sie nicht. Ergänze die Liste, verändere sie, wann immer du Lust dazu hast. Bestimme deine Prioritäten. Versuche die Bilder zu beschreiben, die in dir entstehen. Und geh mit der Liste in die Vorfreude.

    Je genauer und detaillierter unsere Ziele für uns sind, je präziser wir uns unseren künftigen Partner vorstellen können, desto genauer kann das Gesetz der Resonanz reagieren. Einerseits lernen wir uns dabei besser kennen und erfahren, welche Form von Partnerschaft wir gern leben wollen, andererseits senden wir ganz konkrete Signale in die Umwelt. Je mehr wir selbst die Qualitäten eines Seelenpartners entwickeln, desto intensiver öffnen wir uns für eine Seelenpartnerschaft. Es hilft uns nur wenig, unserem Seelenpartner zu begegnen, wenn wir noch gar nicht in der Lage sind, eine so tiefe Liebe auch zuzulassen.

    GEHEIMNIS 2: LÖSE DEINE BLOCKADEN!

    „Wir sind in der Partnerwahl vielleicht gar nicht so frei, wie wir womöglich denken.“
    Wenn wir uns fragen, warum wir bisher mit unserem Seelenpartner noch nicht zusammengefunden haben, kommen wir nicht umhin, uns einmal unsere unbewussten Erwartungen und Überzeugungen anzusehen. Denn entgegen unserer landläufigen Meinung, dass uns alle Möglichkeiten offenstehen, wenn wir nur wollen, sind wir in vielen Dingen stärker eingegrenzt, als wir denken. Auch in unserer Partnerwahl sind wir gar nicht so frei, wie wir womöglich vermuten. Und dafür sind unsere Vorbilder verantwortlich. Diese Vorbilder zeigen uns, wie das Leben so funktioniert. Sie zeigen es uns, indem sie es uns vorleben. Auf diese Weise lernen wir. Unsere wichtigsten Menschen, die uns vorgelebt haben, wie eine Partnerschaft funktioniert, waren unsere Eltern. Hautnah durften wir von ihnen tagtäglich erfahren, wie Familienleben sich entwickelt und wie zwei Menschen, die zueinandergefunden haben, miteinander umgehen. Vielleicht haben wir auch erfahren, wie die Liebe wieder zerbricht und dass ihr nicht zu trauen ist. Oder dass die Liebe grausam ist oder verletzend oder einengend. Das meiste von dem, was du heute über Partnerschaften denkst, ist also gar nicht deine eigene Wahrheit. Es ist sehr wahrscheinlich, dass es eine übernommene Wahrheit ist.

    Ich schlage vor, du lehnst dich mal zurück und atmest aus. Es gibt ja auch viele gute Dinge, die wir übernommen haben. Und all die störenden Elemente können wir durchaus loslassen und transformieren. Das ist gar nicht so schwer, da sie ja nicht unsere eigene Wahrheit ist, sondern nur eine angenommene. Es ist nicht dein wahrer tiefer Wesenskern, sondern nur eine Fassade. Leider sind wir oft sehr vehement im Verteidigen unserer Masken, denn noch heute glauben wir, dass nur diese Masken uns Sicherheit geben. Aber längst spüren wir natürlich, dass diese Masken immer löchriger werden und wir unsere Rollen nur schwer aufrechterhalten können. Kein Wunder. Sie entsprechen ja nicht unserer wahrhaftigen Wahrheit. Sie sprechen auch nicht die Sprache unserer Seele. Und sie spiegeln auch nicht unseren wahren Auftrag wider, den wir in diesem Leben ausfüllen möchten.

    Aber was sind das eigentlich für Unwahrheiten? Was genau macht sie aus? Und wie kommen wir ihnen auf die Spur? Ganz einfach: Es sind deine Gedanken und Meinungen über dich und über das Leben. Was denkst du über dich? Was denkst du über die Liebe? Was denkst du über Partnerschaften?

    Hier ein paar Beispiele für solche Gedanken:
    „Liebe muss man sich verdienen.“
    „Wenn ich zeige, wie ich wirklich bin, werde ich verlassen.“
    „Keiner kümmert sich um mich.“
    „Liebe ist vergänglich.“
    „Mich kann man nicht lieben.“
    „Ich werde immer nur benutzt.“
    „Ich bin unwichtig.“
    „Ich bin wertlos.“
    „Ich bin nicht liebenswert.“
    „Ich bin nicht normal.“
    „Ich bin zu alt.“
    „Ich bin nicht schön.“
    „Die ganze Welt ist gegen mich.“
    „Über Sex redet man nicht.“
    „Ich verliere ja doch wieder.“
    „Es gibt keine Wunder in meinem Leben.“

    ICH LASSE LOS UND ICH LASSE MICH EIN!
    All das sind Glaubenssätze. Und Glaubenssätze sind Befehlssätze. Unser Verstand richtet sich danach aus und möchte gern Menschen in unserem Leben haben, die uns in dieser Meinung bestätigen. Da diese Glaubenssätze aber nicht unserer authentischen wahren Natur entsprechen, können wir sie loslassen und transformieren. Und das wollen wir jetzt tun. Dazu dient die folgende Einladung, mit der du dich auch mehrfach befassen kannst, um frei zu werden für dein Glück.

    Schreib doch mal die zwanzig wichtigsten Glaubenssätze von dir auf. Also die typischen Unwahrheiten, die du dir selbst tagtäglich erzählst. Falls du weitere Vorschläge benötigst, dann findest du auf meiner Webseite www.pierrefranckh.de

    Hunderte dieser von uns allen so häufig benutzten Glaubenssätze. Hast du deine Liste beisammen, überleg dir mal bei jedem einzelnen Satz in Ruhe, woher du ihn möglicherweise übernommen hast. Wer hat diesen Satz immer gesagt – zu sich selbst oder zu dir oder anderen? Was macht das mit dir? Hast du deine Liste beisammen, fühl dich dann einmal in diese früheren Zeiten hinein und überleg dir, welche Sätze du stattdessen gern gehört hättest. Was wäre für dich so richtig schön stärkend und aufbauend gewesen? Schreib dir auch diese Sätze auf und beobachte dabei immer wieder, was das mit dir macht.

    SO HABE ICH ES GEMACHT: Ich hatte ein kleines Schreibbuch und notierte mir alle möglichen Glaubenssätze. Nicht alle waren nur negativ und die positiven wollte ich natürlich behalten. Also schrieb ich alle negativen Glaubenssätze auf eine eigene Seite. Dann setzte ich mich in Ruhe hin und fragte mich bei jedem Satz, woher die Überzeugung wohl stammte. „Wer hat das gesagt?“ Allein diese Frage half mir, dass ich mich von der Meinung etwas distanzieren konnte. Ich wiederholte diese Frage immer wieder und schon bald entstand eine Ahnung. Bei manchen war es ein Bild, eine Situation, ein Gefühl, manchmal auch nur Worte.
    Ich war erstaunt, wie viele längst vergessene Situationen hochkamen, Worte, Bilder, sogar Gerüche. Sie lagen so lange zurück, aber hatten noch immer so viel Macht über mich. Noch immer prägten sie mein Selbstbild. Das war wirklich erstaunlich. Fast alle Sätze gehörten gar nicht zu mir. Die meisten Überzeugungen gehörten zu meinem Vater und meiner Mutter. Ich hatte sie einfach übernommen. Manche dieser Glaubenssätze hatte man mir auch einfach immer und immer wieder vorgebetet, bis sie zu meiner eigenen Wahrheit geworden waren.
    Allein diese Erkenntnis brachte einen großen Wandel. Ich betrachtete mich mit ganz anderen Augen. Natürlich besaß ich noch immer diese Überzeugungen, aber sie verloren deutlich an Kraft. Ich spürte, wie ich mich leichter fühlte. Fast sogar befreit. Gleichzeitig begann ich mir zu überlegen, welche Sätze ich gern gehört hätte. Ich tat also nichts anderes, als mir positive Glaubenssätze auszudenken. Ich schrieb mir nicht zu jedem negativen Satz die exakt positive Entsprechung auf, sondern ich überlegte mir, was ich gern gehört hätte. Es war, als hätte ich damit einen Schalter umgelegt. Alte negative Räume begannen sich zu leeren und mit neuen positiven Energien zu füllen. Das war regelrecht zu spüren.
    Mit jedem Tag wurde der Wandel deutlicher. Ich nahm mir natürlich vor allem jene Sätze vor, die bisher eher gegen eine Seelenpartnerschaft gearbeitet hatten. „Wer soll dich schon mögen?“ „Du taugst nichts.“ „Alles, was du anfasst, geht schief.“ „In deiner Nähe wird man unglücklich.“ „Du bist wie dein Vater.“ „Vor dir muss man sich in Acht nehmen.“ Dies ist nur ein Teil meiner Sätze und ich zeige sie dir auch nur, damit du siehst, dass du nicht allein bist. Auch ich war voller Selbstzweifel. Selbstliebe war ein absolutes Fremdwort für mich und ein Seelenpartner war weit und breit nicht in Sicht. Und plötzlich begann sich alles zu wandeln …

     

    DU BIST BEREITS WUNDERVOLL, SO WIE DU BIST. Du musst nicht anders sein, schöner, größer. Du musst keine Traumata bearbeitet haben, keine Schattenbereiche bis zur Unendlichkeit ausgelotet haben, du musst nicht eine Zwiebelschale der Vergangenheit loswerden und eine zweite und eine dritte und eine vierte. Viele deiner ungelösten Bereiche werden in deiner Seelenpartnerschaft genügend Platz finden, angeschaut und transformiert zu werden. Die Liebe heilt. Du musst nur offen für so eine Liebe sein.

    Pierre Franckh gehört mit einer Gesamtauflage von über 3 Millionen Büchern, CDs und DVDs zu den erfolgreichsten deutschen Autoren. Er hält Vorträge auf der ganzen Welt und gibt Seminare vor ausverkauften Häusern. Nach seinen Regeln und Anleitungen haben viele ihr Leben zum Positiven verändert. Gemeinsam mit Michaela Merten hat er die Plattform „Happiness House“ gegründet – ein Onlineportal für Selbstoptimierung & Potenzialentfaltung. Aktuelles Buch im GU-Verlag: Finde deinen Seelenpartner • www.pierrefranckh.de

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