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    Susanne Hühn: Licht atmen

    Unsere Autorin Susanne Hühn zeigt uns dieses mal eine Meditation mit dem Namen „Licht atmen“, die nur eine kleine Erweiterung der Atemübungen, die du schon kennst. Setze dich einfach nur bequem hin, schließe deine Augen, und bitte ein Licht in der Farbe, die für dich jetzt am besten ist, vor deinem inneren Auge zu erscheinen.

    Wenn du keine Farbe sehen kannst, dann bekommst du vielleicht ein Wort – viele Menschen hören ihre inneren Botschaften, auch die Bilder.

    Nun beginne, das farbige Licht mit jedem Einatmen in dich aufzunehmen, lasse es so leuchtend und klar sein, wie es nur geht. Du darfst das Licht bitten, an alle Stellen zu fließen, die es brauchen, egal, ob du weißt, welche es sind oder nicht. Bitte es sogar, besonders an die Stellen zu gehen, von denen du nichts weißt.

    Vielleicht beginnst du bereits zu spüren oder zu sehen, wie dein Körper leichter wird, lichter und heller. Vielleicht ändert sich auch die Farbe des Lichts. Versuche, es sein zu lassen, wie es ist, und den Prozess nicht weiter zu kontrollieren. Es kann sein, dass eine ganz andere Farbe erscheint als die, die du dir mit deinem Bewusstsein aussuchen würdest. Erlaube ihr, so zu sein, wie sie eben ist.

    Besonders dann, wenn du schon ein bisschen mit Farben und Chakren gearbeitet hast, solltest du nicht gleich versuchen, zu verstehen oder zu interpretieren, was die Farbe dir sagen will. Lasse sie einfach dahin fließen, wo sie benötigt wird. Wenn es etwas für dich zu wissen gibt, wirst du es spüren.

    Lasse sie in alle Körperteile fließen und dir Reinigung, Heilung, Neubelebung und Gesundheit bringen. Stelle dir vor, wie sie deine Organe sanft küsst und weckt, wie sie deine Muskeln entspannt, deine Knochen stärkt. Dein Blut beginnt zu leuchten, wirkt frischer, lebendiger, trägt die Lichtenergie bis in die kleinste Zelle. Dein Herzschlag beruhigt sich, wird gleichmäßiger und kraftvoller.

    Nun möchtest du vielleicht beginnen, mit jedem Ausatmen alles loszulassen, was du nicht mehr brauchst. Das können Gedankenfetzen sein, Gefühle, vielleicht siehst du auch innere Bilder wie schwarze Schlacken, die sich gebildet haben und deinen Körper verlassen möchten.

    Du brauchst diesen Prozess nicht allzu sehr zu kontrollieren und dich nicht anzustrengen. Es genügt, wenn du bereit dazu bist, und selbst wenn du nicht klar und deutlich spürst, was geschieht, wirkt er in deinen tieferen Schichten.

    Wenn du dich klarer und erfrischter oder entspannter fühlst, dann beende diese Übung, indem du dir selbst Danke sagst und die Augen öffnest.

    Aus dem Buch „Was dir Kraft gibt. Kleine Rituale für das tägliche Glück“ von Susanne Hühn, erschienen im Schirner Verlag.

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