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    Jana Haas & Peter Michel: Mystik ist nichts für Feiglinge!

    Jana Haas und Peter Michel über Engel, Liebe und Spiritualität. Sie beschreiben die verschiedenen Stationen des Weges nach innen und die Prüfungen, welche die Suchenden erwarten. Sie überraschen sich gegenseitig mit Erfahrungen in dieser und in anderen Welten und sprechen über die göttliche Ordnung der Liebe, die dort waltet.

    Hinter allem Unterschiedlichen eine verborgene, alles verbindende göttliche Ordnung der Liebe waltet. Diese ordnende Kraft wirkt auch durch die machtvollen Elementarwesen in der Natur und durch die unbeschreiblich herrlichen Wesenheiten aus dem Engelreich.

    JANA HAAS: Die lichtvolle geistige Welt kennt keinen Stress. Wenn wir uns also auf unsere göttliche Seele einstimmen, wird uns das Empfinden von Liebe und Urvertrauen näher sein als jenes von Angst und Panik. Daher ist das Leben eines Mystikers geprägt von Liebe, Achtsamkeit und Verständnis. Der Ausdruck „Seelenbewusstsein“ drückt diese Kraft des innigen Gottvertrauens bereits aus. Wenn man ihn mit einer Lebensphilosophie umschreiben möchte, dann dürften darin die Worte tiefe Psychologie oder tiefes psychologisches Verständnis nicht fehlen. Spiritualität ohne Psychologie ist für mich nicht vollständig, denn wir müssen lernen, unsere Emotionen zu verstehen. Psychologie ohne Spiritualität wiederum ist ebenfalls begrenzt. Es geht um ein Brückenbauen zwischen den Welten – und der Mensch muss immer im Mittelpunkt stehen.

    PETER MICHEL: Wobei wir uns vielleicht darauf verständigen sollten, das Wort „Psychologie“ von seinem Ursprung her zu verstehen: Die Psyche und der Logos. Wörtlich übersetzt sprechen wir also vom Logos, von der Weisheit der Seele. Dieses Verständnis steht diametral im Gegensatz zu einer materialistischen Psychologie, die es auch in weiter Verbreitung gibt.

    JANA HAAS: Ja, es ist wichtig, das deutlich zu unterscheiden. Wenn ich in meine Biografie schaue, dann waren für mich weniger persönliche Lehrer die großen Vorbilder, die mich inspiriert haben. Auch innerhalb meiner Familie habe ich das nicht gefunden; sondern ich habe weitgehend von den Engeln lernen dürfen. Als ich mit ihrem wundervollen Reich in Kontakt kam und erste Botschaften erhielt, begann ich, diese in meinem alltäglichen Leben umzusetzen und zu verwirklichen. So konnte ich in den „Fluss des Lebens“ eintreten. Über diese Verbindung wurden dann auch Menschen in mein Leben gezogen, die wahrhaft vertrauenswürdig waren – in erster Linie natürlich mein Mann. Allmählich drückte sich die Schönheit der Innenwelten auch in der Außenwelt aus. Allerdings musste ich, indem ich dem Weg meines Herzens folgte, häufig gegen den Strom der Gesellschaft schwimmen und deren Forderungen oder denen meiner Ursprungsfamilie widersprechen. Geistige Schau hat daher viel mit Loslassen, mit Annehmen und Seinlassen zu tun. Sich der Weisheit des Herzens zu überlassen, erfordert Mut. Mystik ist nichts für Feiglinge!

    PETER MICHEL: Dabei dürfen wir dankbar sein, dass wir das Bekenntnis zur Mystik oder zu einer mystischen Lebensführung heute nicht mehr mit dem Tod bezahlen müssen, wie das noch vor einigen Jahrhunderten der Fall war. Heute spielt die Inquisition außerhalb der Kirche keine Rolle mehr. Aber im Jahr 1600 wurde Giordano Bruno noch in Rom von ihr verbrannt, weil er ein kosmozentrisches Weltbild vertrat, das die Erde ihrer Sonderstellung beraubte. Eine Todsünde zur damaligen Zeit. Wir könnten auch die Hexenverbrennungen des Spätmittelalters heranziehen, da wurden viele weise Frauen mit seherischen und heilerischen Fähigkeiten gequält und getötet.
    Wir können aber auch in andere Religionen schauen. Nehmen wir etwa die Sufis, die tiefen Mystiker im Islam, von denen viele ihre religiösen Freiheitsbestrebungen mit dem Leben bezahlten. Ich finde es bemerkenswert, dass vor allem auf dem Gebiet der Heilung Frauen Außerordentliches geleistet haben, etwa im Bereich der Pflanzenheilkunde. Hätten sich ihr Menschenbild und ihre Heilkunde behauptet, sähe es heute anderes aus. So aber hat sich die „maskulin geprägte“ Pharmakologie durchgesetzt; mit all den „Nebenwirkungen“, die wir heute verzeichnen. Wenn sich ein neues Seelenbewusstsein manifestieren wird, dann dürfte es sehr weiblich geprägt sein!

    JANA HAAS: Ich bin so dankbar, wenn ich meinen Schutzengel betrachte, seine Farben und seine lichtvollen Symbole, dass ich von ihm ein wunderbares Wissen und eine tiefe Weisheit verinnerlichen durfte. Mein Herz wird von einer allumfassenden Liebe erfüllt. Ich kann aus seinen Botschaften Mut schöpfen oder eine heilige Stille erfahren. So kann ich mein Leben lichtvoll, sinnvoll und heilsam gestalten.
    Für mich sind die Engel sowohl Wegweiser als auch Vermittler einer liebevollen Lebensphilosophie. In dem Maße, wie ich mich in diese Lebensphilosophie hineinversetze, erfasse ich immer mehr von dieser spirituellen Psychologie und lerne, den Menschen dort abzuholen, wo er steht. Damit sind für mich die Engel im wahrsten Sinne des Wortes weise Lehrer dieser Lebensphilosophie und schenken mir stets eine Orientierung im Leben. Die Mystiker waren früher und sind es wohl auch noch heute, gleichsam Engel auf Erden. Sie verwirklichen in ihrem Leben diese liebevolle Lebensphilosophie und bringen die Göttlichkeit auf die Erde. Sie offenbaren diesen Frieden und diese himmlische Harmonie in ihrem Leben.

    PETER MICHEL: Ich sehe das ganz genauso. Ich war sehr beeindruckt, als ich bei dem großen Theosophen Charles W. Leadbeater einmal las, dass das Wirken der Engel in einem erheblichen Ausmaß abhängig vom Handeln ihrer irdischen Schützlinge sei. Die Engel arbeiten mit jenen Kräften, die von uns im Gebet oder in der Meditation „nach oben“ freigesetzt werden. Sie können diese positiven Ausstrahlungen nutzen, um damit auf uns rückzuwirken. Leadbeater ergänzte dann noch, dass viele unserer positiven Gedanken gewissermaßen in ein großes „kosmisches Reservoir“ einfließen, aus dem heraus die Engel schöpfen können, um helfend einzuwirken. Dann spürt ein Kind plötzlich eine federleichte Berührung an der Schulter und hält inne, während in dieser Sekunde ein LKW an ihm vorbeibraust.
    Es gibt sicher unzählige solcher Begebenheiten, die gar nicht dokumentiert sind. Leadbeaters Ausführungen zum Karma und zum Wirken der Engel sind beeindruckend. Er geht davon aus, dass schwerwiegende karmische Verbindungen individuell ausgeglichen werden müssen, andere Auswirkungen, zumeist positive, fließen in etwas ein, was ich scherzhaft vielleicht einen „Gutes-Karma-Topf“ nennen würde. In dem befinden sich unsere vielen guten Gedanken, und aus diesem schöpfen die Engel, um ihr wunderbares Wirken auszuführen. Wir haben es also mit einer zweifachen Wirkung zu tun: Aus dem Guten, das von den Menschen aufsteigt, können die Engel schöpfen, um heilend und helfend auf Erden einzugreifen. Neben unserem persönlichen Schutzengel, der sich ganz individuell um uns bemüht und unser geistiges Wachstum fördert, gibt es mächtige Engelscharen, die immer dort eingreifen, wo große Not herrscht und Hilfe aus dem Himmel erlaubt ist.

    JANA HAAS: Das ist eine schöne Beschreibung vom Wirken der Engel.

    PETER MICHEL: Es hat mich auch sehr beeindruckt. Man könnte auch von einem himmlischen Wasserfall sprechen, der sich zwar aus einer irdischen Quelle speist, seine segensreiche Flut aber wieder zur Erde herabsinken lässt.

    JANA HAAS: Dieses schöne Bild ist neu für mich. Unsere Seelen sind ja, um ein weiteres Bild zu wählen, wie ein Hauch, wie göttlicher Atem; und die Engelsschwingen der Liebe behüten unsere lichten Seelen. Die Boten Gottes erinnern uns durch ihre liebevolle Schwingung an unsere wahre Natur und damit auch an unsere wahre Stärke. Mit den Engeln zu leben, ist für mich etwas ganz Natürliches. Manchmal kritisieren Einzelne das, so als ob die Engel Gott Konkurrenz machen würden.

    PETER MICHEL: Ja, diese abstruse Vorstellung findet sich auch schon in der Frühzeit.

    JANA HAAS: Nach dem Motto: Liebe Grüße aus Absurdistan! Die Engel machen uns einfach diese Unfassbarkeit des unbegreiflichen Gottes ein wenig begreifbarer. Jeder Mensch, der mit den Augen des Herzens schaut, kann seinen eigenen Zugang zu dieser Welt der Engel finden. Aus der großen inneren Quelle der Inspiration kann er jene Antworten erhalten, die er benötigt. Es ist doch unser einziges Ziel: Aus dem Herzen zu leben!

    PETER MICHEL: Ich denke, wenn wir über die Engel sprechen, gerne an meine verehrte Lehrerin Flower A. Newhouse. Auch für sie war das Leben mit den Engeln so vertraut wie Wind und Wolken. Sie beschrieb die Wesen aus den lichten Reichen so, als würde sie eine schöne Wiese beschreiben. Erst als sie die verblüfften Gesichter ihrer Zuhörer sah, erinnerte sie sich wieder daran, dass nur sie in dieser Welt zu Hause war. Es war ihr alles einfach völlig vertraut. Sie erwähnte mir gegenüber etwas über die Aufgaben der Engel-Hierarchien, das durchaus nahe an das heranreicht, was ich von Leadbeater zitiert habe. Es gibt die persönlich wirkenden Engel, die ähneln in ihrem Wirken dem, was wir über die Schutzengel schon angesprochen haben. Sie kümmern sich um Einzelschicksale. Auch die „Heilengel“ gehören zu dieser Kategorie, sie wirken vorrangig in Krankenhäuser und Praxen. Über diesen zahlreichen Scharen wirken Engel, die eher im Unpersönlichen aktiv sind. Sie strahlen machtvolle Gedankenformen auf die Welt aus, die von kreativen Menschen aufgenommen werden.
    Daraus entstehen große Erfindungen oder herausragende Kunstwerke. Die Michelangelos und Raffaels dieser Welt schöpfen aus dieser Inspiration, die nicht persönlich ausgerichtet ist. Diese Engel stehen also nicht hinter den Künstlern und malen die Sixtinische Kapelle aus, sondern diejenigen, welche für ihre Inspiration empfänglich sind, nehmen diese auf. Ihre Umsetzung ist dann ihre eigene kreative Leistung. So wirken Inspiration und menschliche Kreativität – es ist ein Empfangen und eine eigene Leistung! Egal ob du Raffael oder Goethe nimmst, Botticelli oder Schiller, hinter allen großen Werken der Kunst erkennen wir die gleiche göttliche Grundschwingung. So verstehen wir dann auch den Satz von Schelling: „Kunst ist die Offenbarung des Absoluten in der Form.“ Es erfordert einige tiefere Gedanken, um das Mysterium von Inspiration und menschlicher Kreativität zu verstehen. Bildlich gesprochen könnte man vereinfacht sagen: Die Engel führen nicht den Pinsel von Raffael und auch nicht die Feder von Goethe. Es ist ein menschlicher Beitrag erforderlich, um diese Kunstwerke zu erschaffen. Es geht um ein Zusammenwirken zweier Welten, andernfalls könnten die Engel die Bilder selber malen oder den „Faust“ schreiben.

    JANA HAAS: Das kann ich nur absolut unterstreichen. Ich finde sogar, diese Aussage gilt nicht nur für die „Feingeister“, sondern auch ein Politiker, der ernsthaft für den Frieden wirkt, kann von einer „Muse geküsst“ werden, wenn er sich in der Stille und Achtsamkeit auf eine höhere Welt ausrichtet und um himmlische Führung bittet. Hier sind die Verstandeskräfte außerordentlich wertvoll. Wenn es um unser eigenes Leben geht, um die erwähnte liebevolle Lebensphilosophie, dann spielt das Empfinden eine große Rolle, das unser Innerstes für eine höhere Kraft öffnet, für die großen Mysterien des Lebens. Hierfür sind nicht Worte wichtig, nicht ein intellektuelles Verstehen, sondern das Spüren einer allumfassenden Liebe schenkt wahres Vertrauen.
    Man kann stundenlang über die Liebe sprechen, doch dabei bleibt sie irgendwie bloß eine Idee. Aber wenn wir uns einmal umarmen, dann spüren wir sie. In einer tiefen Versenkung in der Meditation umarme ich mich gewissermaßen selbst. Das geschieht natürlich auch ohne Worte. Ich nehme einfach meine Gefühle wahr.
    Genauer gesagt: Ich lenke mich nicht von meinen Gefühlen ab. Ich setze mich nicht ununterbrochen mit meinen persönlichen Dramen auseinander, mit meinen Prägungen oder dem erfahrenen Leid, sondern richte meine Aufmerksamkeit auf meine innerste Menschlichkeit, dort finde ich den tiefsten Liebesbeweis der Schöpfung. Ich beobachte beispielsweise: Wo ist die Angst? Wo ist die Liebe? Wie kann ich eine Brücke errichten von der Angst zur Liebe? Das geschieht unabhängig davon, welche Widrigkeiten auftreten mögen. Es hilft dabei, sich auch den eigenen Schattenseiten zu stellen, sie genau anzuschauen.
    Dabei gilt es, das Gesetz zu beachten: Das eigene innere Licht, das Seelenlicht, wirft niemals einen Schatten. Das mystische Licht wirft keinen Schatten. Wir müssen das Unverständnis, die eigene Disharmonie selber klären. Dann führt der Weg des Mystikers vielleicht nicht unmittelbar zu Gott, sondern zur tiefsten eigenen Menschlichkeit. Dann ist es der höchste Anspruch im Leben, einfach ein zufriedener Mensch zu sein. Es geht letztlich in allem um die Anbindung an das geistige Leben, nur dort finden wir für unsere Probleme Hoffnung, Zuversicht und Trost. Ohne diese Geschenke des Himmels würden wir als Menschen nicht zurechtkommen.

    PETER MICHEL: Der Mystiker ist in der Versunkenheit, in der er mit einer höheren Wirklichkeit vereint ist, erstens gesegnet und zweitens unendlich glücklich. Das Wissen darum dürfte den Dalai Lama bewogen haben zu seiner Aussage: In einem wären sich die Religionen einig, dass nämlich jeder Mensch im Grunde seines Wesens nach Glück suche.

    JANA HAAS: Im Grunde ist das unser aller Geburtsrecht, nicht nur das des Mystikers.

    PETER MICHEL: Ganz einverstanden: Das Geburtsrecht aller, nicht nur der Mystiker! Allerdings sollte man noch einen Blick auf das werfen, was allgemein in unserer Gesellschaft unter „Glück“ verstanden wird. Da heißt es: Ich bin glücklich mit meiner Freundin/meinem Freund; oder man ist glücklich, weil die Tochter eine gute Note erhalten hat. Das ist das kleine Glück des Alltags. Die Glückseligkeit des Mystikers existiert auf einer anderen Ebene. Alles Vergängliche ist zurückgeblieben. Es ist ein Glück jenseits des Irdischen; doch es kann eine Sehnsucht auslösen, die von irdischen Süchten nur noch eine Nuance entfernt ist. Menschen mit einer Nahtod-Erfahrung schildern beispielsweise ihr unsagbares Glücksgefühl und ihre Weigerung, wieder in ihren irdischen Körper zurückzukehren.
    Die Sehnsucht, das „göttliche Licht“ wiederzuerleben, wenn wir es hier einmal so bezeichnen wollen, ist immens. Kein Wunder, dass sich Mönche oder Einsiedler in allen Traditionen für Jahre in Höhlen zurückziehen und meditieren – nur um wieder mit diesem LICHT vereint zu sein. Nahtod-Erfahrene und Mystiker liegen hier in ihren Wünschen nahe beieinander. Doch das Gute ist: Du kannst diese Erfahrung nicht künstlich herbeiführen. Die „unio mystica“ ist nicht manipulierbar. Sie ist immer eine Gabe. Die Verbindung mit dem Göttlichen erfahren zu dürfen, ist ein Geschenk – und letztlich ist es GNADE. In der Mystik gibt es in diesem Zusammenhang den Begriff der „Dunklen Nacht der Seele“. Damit wird das Verlangen und das Verzehren nach dem göttlichen Geliebten beschrieben, das die Mystiker verspürten, wenn sie wieder in ihr alltägliches Bewusstsein zurückkehren mussten.
    Wo ist mein göttlichen Gegenüber? Wo ist dieses unendlich beglückende Gefühl? Wo ist die allumfassende Liebe? Sie ist immer da, nur das eigene Bewusstsein ist noch nicht reif genug, um für immer in dieser mystischen Einung zu verbleiben. Für viele Menschen auf dem mystischen Pfad scheint diese Phase der zeitweiligen Trennung von Gott die größte Herausforderung darzustellen. Es bedarf großer Beharrlichkeit und stellt die vielleicht letzte große Prüfung auf dem geistigen Pfad dar, die „dunkle Nacht“ zu durchwachen und auszuharren, bis das LICHT wieder da ist.

    JANA HAAS: Ich kann das vielleicht nur schwer beurteilen. Ich spüre diese Anbindung als eine dauerhafte Erfahrung. Ich bemühe mich auch täglich in meinen Meditationen, morgens, mittags und abends, diese Verbindung aufrechtzuerhalten. Ich habe vermittels meiner Hellsichtigkeit gleichsam ein ständig offenstehendes Tor zu diesem Glück. Eigentlich wird mir erst jetzt, wo wir darüber sprechen, bewusst, dass ich dieses Gefühl des Getrenntseins gar nicht kenne.

    PETER MICHEL: Die Hellsichtigkeit ist vielleicht der Schlüssel. Auch von Flower A. Newhouse oder Dora Kunz habe ich solche Empfindungen nie gehört. Wenn man Flower oder Dora gesagt hätte, man habe die Verbindung zur Engelwelt verloren, dann hätten sie wohl geantwortet: Keine Sorge. Es ist alles in Ordnung. Ich sehe sie! Ein Mystiker ist aber keinesfalls immer mit Hellsichtigkeit gesegnet. In ihren Versenkungserfahrungen sind sie mit diesem LICHT verbunden, aber nur die wenigsten können diese Verbindung im Alltag kontinuierlich aufrechterhalten. Es gibt für sie kein „Non-Stop-Gottesbewusstsein“. Sie vergessen diese Einheitserfahrung niemals, weshalb es ja auch keine Ex-Mystiker gibt, aber sie kommen wieder im normalen Alltag an und müssen Holz hacken, Autofahren und Wäsche waschen.

    JANA HAAS: Das ist sehr erdend!

     

    Das ganze Interview findest du im ENGELmagazin November/ Dezember 2021

    Den ersten Teil des Interviews findest du hier oder im ENGELmagazin September/ Oktober 2021

     

    Am 25. August 2021 erscheint im Aquamarin Verlag das neue Buch von Jana Haas und Peter Michel: „Seelenbewusstsein in der Neuen Zeit“.
    ISBN: 978-3-89427-897-7
    Erhältlich auch unter: www.mondhaus-shop.de

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